Solides erstes Halbjahr für das Baugewerbe

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(Foto: Pixabay)

Zürich – Die Umsätze im Schweizer Bauhauptgewerbe sind im ersten Halbjahr 2016 gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent gestiegen. Im Wohnungsbau beträgt das Plus sieben Prozent. Dies geht aus der neusten Quartalsstatistik des Schweizerischen Baumeisterverbands hervor.

Nach dem schwierigen Baujahr 2015 steht das erste Halbjahr des laufenden Jahres im Zeichen der Erholung. Die Umsätze im Bauhauptgewerbe sind im Vergleich zum Vorjahr um 5.4% auf 9 Mrd. Franken gestiegen. Sowohl der Hochbau (+6.7%) wie der Tiefbau (+4.2%) legen zu. Der Rückschlag des Vorjahres ist damit überwunden, aber das Niveau von 2014 wird nicht mehr erreicht.

Gute Aussichten für den Rest des Jahres
Kurzfristig dürfte sich die positive Entwicklung fortsetzen: Die Auftragsbestände sowie die erwarteten Umsätze für das laufende, dritte Quartal liegen deutlich höher als im Vorjahr. Das Umfeld für das Baugewerbe ist weiterhin gut. Jedoch ist die Nettoeinwanderung – ein zentraler Faktor für die Baunachfrage – im laufenden Jahr spürbar zurückgegangen. Immerhin sorgen die tiefen Anleiherenditen dafür, dass Mietwohnungen als Anlageobjekte attraktiv sind, was sich in hohen Investitionen in neue Mietwohnungen niederschlägt.

Gleichzeitig steigt allerdings auch die Leerstandsquote, was die Risiken im Wohnungsbau erhöht und damit die mittel- bis langfristigen Perspektiven etwas trübt. Die Leerstandsquote liegt jedoch immer noch auf einem normalen Niveau und in den Zentren ist sie weiterhin sehr tief. Das Risiko eines Rückgangs der Wohnbautätigkeit besteht eher am äusseren Rand der Agglomerationen. Insgesamt geht der Schweizerische Baumeisterverband davon aus, dass das Bauvolumen im laufenden Jahr höher sein wird als 2015, jedoch das Niveau des Rekordjahres 2014 nicht mehr erreichen wird. (SBV/mc/pg)

Baumeisterverband

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