Starrag 2013: Auftragseingang deutlich gesteigert – Ertrag gehalten

Frank Brinken

Frank Brinken, scheidender CEO Starrag Group.

Rorschacherberg -Die Starrag Group hat im Geschäftsjahr 2013 das Betriebsergebnis vor Restrukturierungskosten, um 6 % auf  22 Mio. CHF gesteigert, entsprechend einer Bruttomarge von 5.7 % (Vorjahr 5.5 %). Nach Abzug der Einmalkosten für Restrukturierungsmass­nahmen ergab sich ein EBIT von 19.0 Mio. CHF bzw. eine operative Marge von 4.9 %. Der Rein­gewinn erhöhte sich auf 13.5 Mio. CHF (Vorjahr 13.0 Mio. CHF). Der Anstieg sei auf ein verbessertes Währungsergebnis und eine geringere Steuerbelastung zurückzuführen, wie der Werkzeugmaschinenhersteller am Freitag mitteilte.

Im Berichtsjahr akquirierte das Unternehmen Neuaufträge im Wert von 425 Mio. CHF. Dies entspricht einer Zunahme um 17 % in einem Umfeld, welches global durch eine schwache Investi­tionsneigung gekennzeichnet war, wie es in der Mitteilung heisst. Auch organisch und währungsbereinigt resultierte ein Plus von 9 %. Der Umsatz lag dank des Erwerbs der Bumotec im Jahr 2012 mit 391 Mio. CHF oder knapp 2 % mehr leicht über Vorjahr. Aufgrund der erfreulichen Entwicklung des Auftragseingangs erhöhte sich der Auftragsbestand per Ende 2013 um 15 % auf 275 Mio. CHF.

Unveränderte Dividende
Die Ausschüttungsquote soll von bisher 30 % bis 40 % nochmals auf 35 % bis 50 % erhöht werden. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 12. April 2014 eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 1.80 CHF vor. Dies entspreche einer Ausschüttungsquote von 45 %, teilt das Unternehmen mit .

Zuversicht für 2014
Trotz der andauernden weltwirtschaftlichen Unsicherheiten ist die Starrag Group für das laufende Geschäftsjahr eher optimistisch gestimmt. Dank gemachten Hausaufgaben im Bereich Kostenreduktion und Effizienzsteigerungen betrachtet die Starrag Group 2013 hinsichtlich Profitabilität als Übergangsjahr und rech­net für 2014 wieder mit einer höheren operativen Marge. Beim Umsatz geht die Gruppe von einer Steigerung aus, der Auftragseingang dürfte sich mindestens auf der Höhe des Vorjahres bewegen, wobei die bisherige Entwicklung im ersten Quartal noch unter dieser Erwartung lag. (Starrag/mc/ps)

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