Swatch-CEO Hayek: Schäden aus Eta-Brand wohl bei 3 bis 5 Mio CHF

Nick Hayek

Nick Hayek, CEO Swatch Group.

Zürich – Swatch-Chef Nick Hayek hat seine ersten Schätzungen über den Schaden aus dem Grossbrand in der Grenchner Uhrenfabrik Eta nach unten korrigiert und geht noch von 3-5 Mio CHF aus. Diese Zahl nannte Hayek in einem Interview mit der Westschweizer Tageszeitung «24 heures» vom Dienstag. Am Montag hatte der Swatch-Chef gegenüber Medien noch von einem Schaden von 5-10 Mio CHF gesprochen.

«Im Verhältnis zu unseren jährlichen Investitionen von 400 bis 500 Mio CHF ist der Betrag nicht sehr hoch. Dennoch ist der Brand gravierend», so Hayek im Interview. Dass der Brand eine kriminelle Ursache haben könnte, erachtet Hayek als «sehr wenig wahrscheinlich». In der Galvanikabteilung, wo das ganze Stockwerk zerstört wurde, werde mit hochentzündlichen Materialien gearbeitet: Ein Kurzschluss oder eine überhitzte Maschine könne den Brand ausgelöst haben.

Gescheiterte Kooperation: Tiffany leistet Schadenersatz
Das Urteil des holländischen Schiedsgerichts in der juristischen Auseinandersetzung mit dem Juwelier Tiffany nannte Hayek «vor allem eine moralische Wiedergutmachung für die Arbeit unserer Teams». Vor Weihnachten war bekanntgeworden, dass Tiffany dem Schweizer Uhrenkonzern wegen dem Scheitern einer Kooperation einen Schadenersatz von rund 402 Mio CHF bezahlen muss. (awp/mc/ps)

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