Swiss Label: Swissness mit der Armbrust

Ruedi Lustenberger

Ruedi Lustenberger, Nationalrat und Swiss-Label-Präsident.

Bern – Die Generalversammlung von Swiss Label stand am Dienstag ganz im Zeichen der Swissness-Vorlage, mit der sich gegenwärtig eine Subkommission der Rechtskommission des Nationalrates schwer tut. Es droht eine komplizierte Lösung. Da bietet sich die Armbrust als eine gute Alternative oder Ergänzung zum Schweizerkreuz geradezu auf, um Swissness zu dokumentieren.

Wichtigstes Geschäft im vergangenen Jahr war für Swiss Label wiederum die „Swissness-Vorlage“. Nach längeren Vorarbeiten einer Subkommission der Rechtskommission des Nationalrates sind nun bald erste Entscheide zu erwarten. Der bundesrätliche Vorschlag war ein untauglicher und komplizierter Versuch, die Marke Schweiz zu stärken. Zusammen mit dem Schweizerischen Gewerbeverband sgv und anderen befreundeten Organisationen wird sich Swiss Label für eine wirtschaftsfreundliche und praxistaugliche Vorlage einsetzen, die den Wirtschaftsstandort Schweiz stärkt und nicht schwächt.

Sylvia Flückiger-Bäni neu im Vorstand
Als neues Vorstandsmitglied wurde anstelle des im letzten Jahr zurückgetretenen Präsidenten, Nationalrat Bruno Zuppiger, Nationalrätin Sylvia Flückiger-Bäni gewählt. Nach dem Rücktritt von Frau Agathe Tobola Dreyfuss Ende März 2011 hat Dr. Rudolf Horber, Ressortleiter beim Schweizerischen Gewerbeverband sgv, wiederum die Geschäftsführung von Swiss Label übernommen.

Rekordverdächtige 66 Neu-Eintritte
Swiss Label, die Gesellschaft zur Promotion von Schweizer Produkten und Dienstleistungen mit dem Armbrustzeichen, hat weiterhin Hochkonjunktur: 2010 konnten insgesamt rekordverdächtige 66 Eintritte verzeichnet werden, im laufenden Jahr waren es bisher bereits wieder deren 39. Am heutigen Tag zählt Swiss Label somit 471 Mitglieder. Wetten, dass die Marke von 500 dieses Jahr noch erreicht wird. (Swiss Label/mc/ps)

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