Uhrenexporte ziehen im April um 13,8 Prozent an

Uhren
(Foto: Pixabay)

Biel – Die Schweizer Uhrenhersteller haben im April erneut deutlich mehr Uhren ins Ausland verkauft als im Vorjahresmonat. Ihre Exporte kletterten nach den Angaben des Schweizerischen Uhrenverbands (FH) nominal um 13,8 Prozent auf 1,755 Milliarden Franken, nachdem sie bereits in den ersten drei Monaten des Jahres um 10 Prozent zugelegt hatten.

Real – also Preisveränderungen ausgeklammert – betrug das Plus im April 12,0 Prozent. Sowohl gemessen an der Stückzahl als auch am Wert der verkauften Uhren hätten alle Preissegmente im April an Boden gewonnen, schreibt der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie in einer Mitteilung vom Dienstag. Die 500 bis 3000 Franken teuren Uhren hätten sich am stärksten entwickelt, gefolgt von den Uhren im Preissegment über 3000 Franken.

Exporte nach Hongkong schnellen hoch
Besonders gefragt waren Schweizer Uhren im April im grössten Absatzmarkt Hongkong. Dort schnellten die Exporte um 43,4 Prozent in die Höhe auf 260 Millionen Franken. Nach einem gewissen Zögern scheine sich auch in den USA die Rückkehr in positives Territorium zu bestätigen, schreibt der FH. Dort betrug das Verkaufsplus 12,8 Prozent. Die Entwicklung in China habe sich mit einem Plus von 11,0 Prozent leicht abgeschwächt, bleibe aber auf einem hohen Level.

In Grossbritannien allerdings hat sich die Situation weiter verschlechtert: Die Ausfuhren in das Vereinigte Königreich fielen um 14,7 Prozent. (awp/mc/ps)

FH

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