Zehnder erwartet starkes erstes Semester

Matthias Huenerwadel
Matthias Huenerwadel, CEO Zehnder AG. (Foto: zvg)

Gränichen – Dem Raumklimaspezialisten Zehnder läuft es im ersten Semester 2021 offenbar gut. In allen Regionen verzeichnet das Unternehmen eine konstant hohe Nachfrage nach den Produkten und Systemen für ein gesundes Raumklima.

Der Umsatz im ersten Halbjahr liege bisher deutlich über der Vorjahresperiode, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Das zweite Quartal im Jahr 2020 sei zwar von der Covid-Pandemie stark negativ beeinflusst gewesen, entsprechend sei der Vorjahresvergleich nur bedingt aussagekräftig. Aber auch im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 dürfte der Umsatz im laufenden Semester zulegen.

So rechnet Zehnder mit einem Umsatz von 340 bis 348 Millionen Euro und einer operativen Marge (EBIT) von rund 10 Prozent. Im Vorjahr lagen die Verkäufe noch bei 284 Millionen und die Marge bei 6,2 Prozent. Gesamthaft dürfte das Ergebnis des ersten Halbjahres 2021 deutlich über demjenigen der Vorjahresperiode zu liegen kommen.

Probleme in der Lieferkette
Einerseits seien die Ausgaben für die Entwicklung neuer Produkte erhöht worden, andererseits habe man die Kosten optimiert und die Effizienz gesteigert, so Zehnder. Einen negativen Einfluss auf die Profitabilität hätten dagegen die steigenden Einkaufspreise und die Lieferschwierigkeiten einzelner Lieferanten.

Der Ausblick auf das Gesamtjahr ist wegen der Pandemie weiterhin mit Unsicherheiten und Risiken behaftet. Die punktuellen Schwierigkeiten in der Herstellungs- und Lieferkette dürften zudem noch länger bestehen bleiben und die Rohstoffpreise weiter anziehen. Dennoch strebt Zehnder 2021 eine weitere Verbesserung der Profitabilität an und bekräftigt die bestehenden Mittelfristziele. Demnach wird ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von 5 Prozent sowie eine EBIT-Marge im Bereich von 8 bis 10 Prozent angepeilt. (awp/mc/ps)

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