UPC Cablecom: Roaming-Tiefstpreise im Juli und August

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(Foto: Maksim Kostenko - Fotolia.com)

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Zürich – UPC Cablecom senkt die Tarife für die Mobilfunk-Nutzung im Ausland. Der Internet-Vergleichsdienst comparis.ch hat nachgerechnet. Fazit: UPC Cablecom ist nicht nur im Inland günstig, sondern unterbietet die Konkurrenz neu auch beim Roaming. Aber nur für zwei Monate.

UPC Cablecom senkt die Roamingpreise massiv. Im Juli und August bezahlen die Kunden von UPC Cablecom im europäischen Ausland 15 Rappen pro Minute, 15 Rappen pro SMS und 15 Rappen pro Megabyte Daten. Ab September gilt dann ein Preis von jeweils 30 Rappen. Dies gab der grösste Schweizer Kabelnetz-Betreiber heute bekannt.

Die Tarife von UPC Cablecom sind für die Nutzung in der Schweiz schon seit längerem sehr attraktiv. Anders sah es bislang beim Roaming aus. Dort war UPC Cablecom wesentlich teurer als andere Anbieter. «Jetzt greift UPC Cablecom die Konkurrenten auch beim Roaming an», sagt Ralf Beyeler, Telecom-Experte von comparis.ch.

Kein Kampf mehr durch Tarifdschungel
Der Telecom-Experte hat die neuen Tarife bereits unter die Lupe genommen. Sein Fazit: «Die im Juli und August für Europa geltenden Tarife von UPC Cablecom sind für viele Kunden sehr attraktiv.» Lediglich Kunden, die sehr grosse Datenmengen übertragen, fahren mit Abos der Konkurrenz teilweise günstiger. Zwei Vorteile von UPC Cablecom: Die neuen Preise gelten automatisch für alle Kunden. Ausserdem gibt es nur einen einzigen Roamingtarif. Anders als bei Mitbewerben müssen sich die Kunden nicht durch einen Tarifdschungel kämpfen.

Was kostet die Inlands-und Auslandsnutzung?
Die Schweizer Mobilfunk-Anbieter setzen stark auf neue Angebote mit Roaming-Flatrates. comparis.ch berechnet deshalb seit diesem Jahr auch, welche Kosten im Jahr für den «Durchschnittsnutzer» anfallen, der das Gerät sowohl in der Schweiz als auch im Ausland nutzt. Dieser Nutzer macht 2 Wochen Sommerferien auf Mallorca, eine Woche Herbstferien in Griechenland und einen dreitägigen Kurztrip nach Paris.
Jährliche Gesamtkosten für den «Durchschnittsnutzer» (ohne Gerät)

Die Tabelle zeigt: Der «Durchschnittsnutzer» mit UPC Cablecom ist rund 20 Franken teurer als das günstigste Angebot von M-Budget. Würden die Promotionstarife im Herbst weiterhin gelten, wäre UPC Cablecom mit 457.65 Franken am günstigsten.

Fazit: «Mit den Sommertarifen bietet UPC Cablecom ein sehr attraktives Angebot. Aber bei den ab September gültigen Tarife sollte der Kabelnetz-Betreiber nochmals über die Bücher gehen», so Beyeler. (comparis/mc/ps)

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