Ursula Renold verlässt das EVD

Ursula Renold

Ursula Renold.

Bern – Ursula Renold, die Direktorin des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie BBT gibt die Geschäftsführung auf Ende Monat ab. Renold und EVD-Vorsteher Johann Schneider-Ammann hätten sich «in gegenseitigem Einvernehmen» getrennt, heisst es in einer Medienmitteilung des Departements.

Der Bundesrat hatte im Mai Staatssekretär Mauro Dell’Ambrogio, Direktor des Staatssekretariates für Bildung und Forschung SBF im Departement des Innern, auf den 1. Januar 2013 zum Direktor des neu zu schaffenden Staatssekretariates für Bildung, Forschung und Innovation SBFI ernannt. Da das SBF und das BBT im SBFI aufgehen, werden die beiden Direktionsstellen auf Ende 2012 aufgehoben.

Abgangsentschädigung in der Höhe von einem Jahresgehalt
Ursula Renold wird die Geschäftsführung des BBT per 30. Juni 2012 abgeben und noch bis Ende September für Abschlussarbeiten zur Verfügung stehen. Während der Kündigungsfrist von sechs Monaten bezieht sie ihr Ferienguthaben. Im übrigen sei sie von der Arbeitsleistung befreit und verfolge eine Weiterbildung, heisst es seitens des EVD. Sie erhalte, wie in solchen Fällen für Topkader des Bund vorgesehen, eine Abgangsentschädigung von einem Jahresgehalt.

Der Vorsteher des EVD hat die Geschäftsführung des BBT für die Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 2012 dem Leiter des Bereichs Fachhochschulen, Vizedirektor Blaise Roulet, übertragen.

Widmer wird Leiter des Bereichs Bildung im SBFI
Gleichzeitig hat der Bundesrat Josef Widmer, zur Zeit Leiter der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung und Mitglied der Geschäftsleitung des Bildungs- und Kulturdepartements des Kantons Luzern, auf den 1. Januar 2013 zum Stellvertretenden Direktor des SBFI und Leiter des Bereichs Bildung ernannt. (EVD/mc/pg)

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