VAT will Umsatz bis 2025 deutlich steigern

Michael Allison
VAT-CEO Michael Allison. (Foto: VAT)

Haag – VAT hat seine strategischen Ziele bis 2025 präsentiert. Im Kerngeschäft will der Vakuum-Ventilhersteller Marktanteile gewinnen und Wachstumsoptionen nutzen. Und geographrisch soll die operative Präsenz gestärkt werden und der Anteil in Ländern mit niedrigen Kosten steigen.

VAT will so in den kommenden vier Jahren den Umsatz auf rund 1,1 Milliarden steigern, heisst es in einer Mitteilung im Vorfeld des heutigen Kapitalmarkttages. Das bedeutet ein hohes einstelliges Umsatzwachstum über den Zyklus. Der Betriebsgewinn (EBITDA) soll dabei eine Marge von 30 bis 35 Prozent aufweisen.

Bei der Kapitalrendite (ROIC) wird ein Ziel von über 40 Prozent genannt und die Investitionen sollen zwischen 4 und 5 Prozent vom Umsatz betragen. Der komplette freie Cashflow soll an die Aktionäre ausgeschüttet werden, solange die Verschuldung tief bleibt.

Stark steigende Nachfrage nach Siliziumchips
Das Unternehmen rechnet mit einer Verdoppelung der Nachfrage nach Siliziumchips in den kommenden zehn Jahren. Das Wachstum der Halbleiter führe zu einer stark steigenden Nachfrage nach Vakuumventilen, heisst es.

Schweiz bleibt Rückgrat
Das künftige Wachstum sei auf die erweiterte Anlage in Malaysia ausgerichtet, heisst es mit Blick auf die Standorte. Die Schweiz bleibe aber das Rückgrat der operativen Präsenz. Der Anteil der Betriebe in den Ländern mit den niedrigsten Kosten soll jedoch bis 2025 auf über 50 Prozent steigen, von heute weniger als 20 Prozent. Das soll auch die Herausforderungen abschwächen, die ein starker Schweizer Franken derzeit mit sich bringe, heisst es weiter.

Der Service soll ausgeweitet und durch neue Produkte und Dienstleistungen gestärkt werden. Auf der Produktseite werden neben dem Kerngeschäft Bewegungskomponenten, fortschrittliche Module und vorgeschaltete Ventile als Optionen genannt.

Die erst Mitte Oktober gegebene Prognose für das laufende Jahr wurde etwas präzisiert. Der Jahresumsatz soll um rund 20 Prozent auf 680 Millionen Franken steigen und die EBITDA-Marge über 30 Prozent betragen. Zuvor wurde beim Umsatz eine Spanne von 670 bis 685 Millionen genannt. Der Reingewinn soll nach den früheren Aussagen deutlich über dem Niveau von 2019 liegen. (awp/mc/pg)

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