VP Bank-Spotanalyse: Einkaufsmanagerindex verbessert sich leicht

Bernd Hartmann

Bernd Hartmann, Chief Strategist der VP Bank.

Zürich – Spotanalyse der VP Bank zum Schweizer Einkaufsmanagerindex, der im Dezember um 1 auf 49,5 Punkte gestiegen ist und damit nur noch knapp unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten liegt:

«Die Sorgen um den Ausgang der Budgetverhandlungen in den USA dürften die Stimmung der Schweizer Unternehmen im Dezember nochmals etwas belastet haben. Insgesamt hält der positive Trend allerdings auch im dritten Monat in Folge an. Ein Kompromiss in letzter Minute konnte den Sturz der USA über die Fiskalklippe gerade noch verhindern, was die Stimmung an den Märkten zum Jahreswechsel sichtbar aufhellte. Die Einigung im Budgetstreit stellt jedoch lediglich eine Zwischenlösung dar. Die notwendige Anhebung der Schuldengrenze wird schon bald für erneute Unsicherheit sorgen.

Dass die USA nicht unmittelbar in eine Rezession zu fallen drohen, wird sich jedoch positiv auf den Ausblick für die Schweizer Wirtschaft auswirken. Ohnehin sollte eine Wiederbelebung des Aussenhandels im Jahresverlauf und eine zunehmende Binnennachfrage insbesondere der privaten Haushalte wieder zu etwas mehr Wachstum verhelfen. Zu hohe Erwartungen sind jedoch weiterhin nicht angebracht. In der Eurozone droht auch im neuen Jahr ein erneutes Aufflammen der Schuldenkrise, mit den entsprechenden Risiken für die Schweizer Konjunktur.» (VP Bank/mc/pg)

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