Warteck Invest H1: Konzerngewinn steigt um 39%

Warteck Invest

Basel – Das Immobilienunternehmen Warteck Invest hat im ersten Halbjahr 2011 mehr als noch in der Vorjahresperiode eingenommen und seine Profitabilität deutlich gesteigert. In den ersten sechs Monaten hat Warteck weder Liegenschaften gekauft noch veräussert. Für die weitere Zukunft bleiben das Management und der Verwaltungsrat optimistisch und bestätigen die mittelfristige Ausschüttungsquote.

Der betriebliche Ertrag stieg auf 14,4 Mio nach 13,4 Mio CHF im Vorjahr. Der Betriebsgewinn (EBIT) legte um knapp 22% auf 11,6 Mio CHF zu und der Konzerngewinn um 39% auf 6,1 Mio CHF, wie Warteck Invest am Mittwoch mitteilte. Ohne Bewertungseffekte lag der Konzerngewinn bei 5,6 Mio CHF, was einer Zunahme von 23% entspricht.

Portfolio-Marktwert von 494,7 Mio. Franken
Das Immobilien-Portfolio erreichte einen Marktwert per Ende Juni von 494,7 Mio CHF, was gegenüber dem Jahresbeginn einem Plus von 2,1 Mio oder 0,4% entspricht. Die Zunahme stamme zum einen aus wertvermehrenden Investitionen und zum anderen aus der periodischen Neubewertung der Liegenschaften durch die unabhängigen Schätzungsexperten, heisst es weiter. Die Mieteinnahmen erhöhten sich gegenüber der Vorjahresperiode um 7,5% auf 14,3 Mio CHF.

Keine neuen Liegenschaften erworben
Trotz intensiven Bemühungen und der Abgabe mehrerer Kaufofferten hätten im ersten Semester keine Liegenschaften erworben werden können, so Warteck. Entweder hätten die geprüften Objekte nicht die in der Anlagepolitik festgelegten Qualitätsmerkmalen aufgewiesen oder die verlangten Preise hätten zu unattraktiven Renditen geführt.

Leerstandsquote verbessert sich auf 2,0 Prozent
Den Einnahmen stehen um 1,5% höhere Personalkosten von 1,1 Mio CHF und sonstiger Betriebsaufwand von 0,5 Mio CHF (-8,5%) gegenüber, was zum deutlich besseren Betriebsgewinn beitrug. Der Finanzaufwand erhöhte sich aufgrund des höheren durchschnittlichen Kreditbestands um 8,5% auf 3,9 Mio CHF. Der durchschnittlich bezahlte Fremdkapitalzins lag bei 3,1% bei einer kapitalgewichteten durchschnittlichen Laufzeit der Kredite am Bilanzstichtag von fünf Jahren und vier Monaten. Die Bruttorendite lag bei 6,0 nach 6,2% Ende Jahr und die Nettorendite bei 5,1% nach 5,3%. Die Leerstandsquote verbesserte sich auf 2,0%.

Projekte kommen planmässig voran
Bei den laufenden Projekten sieht sich Warteck auf Kurs. Bis auf eine Ausnahmen kommen alle Projekte planmässig voran. Bei der Projektierung der für das Jahr 2013 vorgesehenen Erneuerung der Liegenschaften Steinenberg und Steinenvorstadt in Basel kommt es zu einer Verzögerung, da der Rekurs des Mieterverbandes gegen die Baubewilligung in erster Instanz gutgeheissen wurde. Der geplante Baubeginn sollte aber nicht gefährdet sein, so Warteck.

Vorsichtiger Optimismus
Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung zeigen sich aufgrund der angespannten gesamtwirtschaftlichen Situation vorsichtig optimistisch für das zweite Semester und die weitere Zukunft der Gesellschaft. Die finanzielle Verfassung des Unternehmens sei nach wie vor sehr solide. Die Eigenkapitalquote liege bei 40% und die Ertragslage könne als nachhaltig beurteilt werden, so Warteck. Das Management geht davon aus, dass die bisherige Ausschüttungspolitik mit einer hohen Dividende mittelfristig aufrechterhalten werden kann. (awp/mc/pg)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.