Weko dehnt Untersuchung zu Bau-Absprachen aus

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(Foto: Jürgen Fälchle - Fotolia.com)

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Bern – Am 15. April 2013 eröffnete die Wettbewerbskommission (Weko) eine Untersuchung gegen verschiedene Unternehmen im Bereich Strassen- und Tiefbau in der Region See-Gaster des Kantons St. Gallens und in angrenzenden Regionen. Nun hat sie diese Untersuchung auf weitere Unternehmen im Bereich Strassen- und Tiefbau derselben Regionen ausgedehnt. Bei den neuen Verfahrensadressaten wurden Hausdurchsuchungen durchgeführt.

Der Weko liegen nach eigenen Angaben Anhaltspunkte vor, wonach sich weitere Unternehmen im Strassen- und Tiefbau abgesprochen haben. Es bestünden Indizien dafür, dass diese Absprachen insbesondere dazu dienten, die Zuteilung von Ausschreibungen zu koordinieren sowie Bauprojekte und Kunden aufzuteilen, schreibt die Weko in einer Mitteilung. Im Rahmen der Untersuchung soll geprüft werden, ob tatsächlich unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen vorliegen.

Angaben zu den Unternehmen, die bei der Untersuchung unter die Lupe genommen werden, macht die Weko nicht. Allerdings ist bekannt, dass unter anderem Implenia in die Untersuchungen involviert ist. Gemäss einer eigenen Mitteilung vom April kooperiert Implenia mit den Behörden. (Weko/mc/pg)

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