Zunahme der Logiernächte im Mai

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(Foto: hotelleriesuisse)

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Neuenburg – Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) verzeichnete die Hotellerie in der Schweiz im Mai 2014 insgesamt 2,6 Millionen Logiernächte, was gegenüber Mai 2013 einer Zunahme von 2,2 Prozent (+55’000 Logiernächte) entspricht. Insgesamt 1,1 Millionen Logiernächte gingen auf das Konto der inländischen Gäste. Das ist ein Plus von 5,1 Prozent (+53’000 Logiernächte). Die Gäste aus dem Ausland generierten 1,5 Millionen Logiernächte, was eine leichte Zunahme von 0,1 Prozent bedeutet (+2100 Logiernächte). Da im Jahr 2014 Pfingsten auf den Monat Juni und im Jahr 2013 auf den Monat Mai fiel, sind die Resultate der Monate Mai und Juni gemeinsam zu betrachten, um die Auswirkungen von Pfingsten aufzuheben.

Von Januar bis Mai 2014 kumulierte sich die Zahl der Logiernächte auf 13,9 Millionen. Dies entspricht einer Zunahme von 0,5 Prozent (+67’000 Logiernächte) gegenüber derselben Vorjahresperiode. Die Gäste aus dem Ausland verzeichneten 7,6 Millionen Logiernächte und damit eine Steigerung um 0,7 Prozent (+49’000 Logiernächte). Mit insgesamt 6,3 Millionen Logiernächten wies die inländische Nachfrage einen leichten Anstieg von 0,3 Prozent auf (+18’000 Einheiten).

Rückgang der Nachfrage aus Europa
Im Mai 2014 verzeichneten die Besucherinnen und Besucher vom asiatischen Kontinent einen Logiernächteanstieg von 33’000 Einheiten (+9,3%) gegenüber Mai 2013. China (ohne Hongkong) legte um 15’000 Logiernächte (+19,6%) zu und wies damit das stärkste absolute Wachstum aller ausländischen Herkunftsländer auf. Es folgen die Golfstaaten mit einem Logiernächteplus von 9700 Einheiten (+28,3%) und die Republik Korea mit einem Wachstum von 7200 Einheiten (+42,0%). Japan hingegen verzeichnete eine Abnahme um 2800 Logiernächte (-9,6%). Bei den Gästen aus Amerika resultierte ein Zuwachs um 6100 Logiernächte (+3,0%). Mit 6700 zusätzlichen Logiernächten (+4,8%) verzeichneten die Vereinigten Staaten die stärkste absolute Zunahme dieses Kontinents.

Die Nachfrage aus dem europäischen Kontinent (ohne Schweiz) verringerte sich um 33’000 Logiernächte (-3,6%). Deutschland verbuchte ein Minus von 31’000 Logiernächten (-9,4%) und damit die deutlichste absolute Abnahme aller Herkunftsländer. Es folgen Russland mit einer Abnahme von 12’000 Logiernächten (-24,4%), die Niederlande mit einem Minus von 2300 Einheiten (-5,6%) und das Vereinigte Königreich mit einem Rückgang von 2200 Logiernächten (-2,0%). Im Gegensatz dazu registrierten Italien (+8600 Einheiten / +13,8%) und Frankreich (+3800 / +4,1%) ein Logiernächtewachstum. Die beiden Kontinente Afrika und Ozeanien verzeichneten Abnahmen von 2700 (-10,1%) bzw. 1200 Logiernächten (-4,0%).

Logiernächtezunahme in den meisten Tourismusregionen
Elf der dreizehn Tourismusregionen wiesen im Mai 2014 gegenüber Mai 2013 eine Logiernächtezunahme auf. Die Region Zürich verzeichnete das stärkste absolute Logiernächtewachstum. Dieses umfasste 18’000 zusätzliche Logiernächte (+3,6%). Es folgen die Region Luzern / Vierwaldstättersee und das Wallis mit einem Plus von 9300 (+3,0%) bzw. 8200 Logiernächten (+7,1%). Die Region Basel verbuchte 8000 zusätzliche Logiernächte (+6,6%). Lediglich das Tessin und Genf mussten einen Rückgang hinnehmen; er betrug 5200 Logiernächte (-2,1%) bzw. 4700 Logiernächte (-1,8%). (BFS/mc/ps)

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