Legartis als Teilnehmer von Startup Autobahn ausgewählt

David Bloch
David Bloch, Co-Founder und CEO von Legartis

Zürich – Legartis gab seine Auswahl für die Teilnahme am Programm von Startup Autobahn bekannt. Der Accelerator ist Europas grösste Innovationsplattform und verbindet branchenführende Unternehmen mit vielversprechenden Technologie-Startups. Legartis qualifizierte sich gemeinsam mit 30 weiteren Technologie Startups aus über 500 Bewerbern für das 6. Programm von Startup Autobahn.

Auf der Basis von Künstlicher Intelligenz (KI) prüft das in Zürich ansässige Legal Tech Startup Legartis Verträge schon heute bis zu 40% schneller als bisher. Es bietet neuartige Ordnungs- und Analysemöglichkeiten grosser Datenmengen aus Rechtsdokumenten. Die Legartis-KI ermöglicht in Sekundenschnelle einen umfassenden Einblick in die Inhalte unterschiedlicher Vertragstypen in deutscher und englischer Sprache.

Digitalisierung und Automatisierung der Vertragsverwaltung
In den kommenden drei Monaten arbeitet das Schweizer Startup in dem Accelerator unter anderem mit führenden Automobilherstellern zusammen, um die Digitalisierung und Automatisierung der Vertragsverwaltung zu beschleunigen.

«Die Legal Tech Revolution ist angekommen und begeistert nicht mehr nur technologisch Neugierige. Die Entscheidung, die Legartis-KI im Rahmen von Startup Autobahn zu evaluieren, ist ein eindrucksvoller Beleg für die Leistungskraft unserer Entwicklung, über den wir uns sehr freuen», sagte David Bloch, Co-Founder und CEO von Legartis. «Die Industriepartner von Startup Autobahn haben jetzt Zugang zu einer innovativen Legal-Tech-Lösung, mit der die innerbetriebliche Rechtsarbeit nachhaltig einfacher, effizienter und wirkungsvoller wird.»

Programm 6 von Startup Autobahn endet im Juli 2019 mit dem Expo-Day, an dem Legartis und die anderen Programmteilnehmer ihre Ergebnisse vorstellen werden.

Legartis wurde von dem Schweizer Anwalt David A. Bloch und dem deutschen Juristen Marc von Samson-Himmelstjerna, vormals Leiter der Rechtsabteilungen von eBay und Groupon in Europa und Asien, gegründet. Gemeinsam mit dem Informatiker Michael Fetzer (u.a. Lead Engineer bei der SBB) und Computerlinguist Dr. Don Tuggener bauten sie Legartis auf. Neben den beiden Gründern sitzen Dr. Karim Maisar, Partner und Leiter des Startup-Desks der Schweizer Grosskanzlei Kellerhals Carrard, sowie Dr. Thomas Dübendorfer, Unternehmer und Präsident Swiss ICT Investor Club, im Verwaltungsrat von Legartis.

Das Unternehmen sicherte sich in der ersten Finanzierungsrunde eine Million Schweizer Franken. Seine Entwicklungsarbeit mit innovativen Technologielösungen wird u.a. von der Schweizer Kommission für Technik und Innovation – KTI (heute «Innosuisse») seit Ende 2017 für ein Forschungsprojekt mit der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaft ZHAW gefördert. Seit 2018 fördert die EU-Kommission im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020 das Legal Tech Startup.  Legartis ist mehrfach ausgezeichnet, u.a. als Top50 Startups to invest von Bilan, Top60 W.A. Vigier Award und Red Herring Top 100 Winner. (Legartis/mc/hfu)

Legartis
ist ein Schweizer Legal Tech Startup, das ein intelligentes B2B Vertragstool entwickelt hat. Diese «Lifecycle Contract Intelligence Lösung» nimmt die Analyse von Rechtsdokumenten mit Hilfe von künstlicher Intelligenz automatisch vor. Das Legal Tech Unternehmen zählt aktuell 27 Mitarbeiter und hat den Firmensitz in Zürich, Schweiz. www.legartis.ai

STARTUP AUTOBAHN
powered by Plug and Play ist eine neutrale Innovationsplattform, die intensive Kooperationen zwischen wichtigen Partnern aus Industrie, Investoren und Mentoren moderiert, um das Wachstum von Startups zu unterstützen. Jährlich veranstaltet die Plattform zwei dreimonatige Programme, die mit einem EXPO-Tag abgeschlossen werden. Die Programme sind stage-agnostic, also grundlegend unabhängig vom Reifegrad des Startups, mit einem Fokus auf junge Unternehmen, die bereits Produkte oder Dienstleistungen mit einem fortgeschrittenen Reifegrad entwickelt haben und wurden geschaffen, um Startups und etablierte Unternehmen gleichermaßen einen Weg in die Zukunft zu weisen.

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