Buchtipp: Sowjetmoderne

Buchtipp: Sowjetmoderne

Erholungsheim, Halbinsel Sewan, Armenien (Foto: Eduard Gabrielyan (CNA FPSR)).

Zürich – Die Architektur der Sowjetunion aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist ein weisser Fleck der Architekturgeschichte. Dies gilt besonders für alles, was ausserhalb der russischen Kernrepublik geschah. Das vorliegende Buch beleuchtet nun erstmals umfassend das vielgestaltige und teils spektakuläre architektonische Schaffen in allen 14 nicht-russischen ehemaligen Sowjetrepubliken: im Baltikum, im Kaukasus, in Osteuropa und Zentralasien.

Dieses üppig illustrierte Buch basiert auf Recherchen einer Forschungsgruppe des Architekturzentrums Wien (Az W), die in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit lokalen Experten das Schaffen dieser Sowjetmoderne kartografiert und analysiert hat.

«Zweiter Kontinent des architektonischen Modernismus»
Es zeigt einen «zweiten Kontinent des architektonischen Modernismus» und ergänzt die traditionelle westliche Moderne um sensationelle Einblicke. Noch leben viele der Protagonisten – Architekten, Stadtplaner und Zeitzeugen –, deren Geschichten bisher nicht geschrieben und deren Werke noch nicht kontextualisiert wurden. Das vorliegende Buch ist daher ein Meilenstein der Architektur-Geschichtsschreibung.

Mit Beiträgen von Rasim Äliyev, Ruben Arewschatjan, Wladimir Belogolowski, Elke Beyer, Gamal Bokonbaev, Boris Chukhovich, Marija Dremaite, Anatolie Gordeev, Mart Kalm, Andreas Kappeler, Philipp Meuser, Rusudan Mirzikashwili, Rustam Mukimow, Ruslan Muradow, Feliks Nowikow, Vaidas Petrulis, Oleksiy Radynski, Katharina Ritter, Maija Rudovska, Ekaterina Shapiro-Obermair, Yuliya Sorokina, Iliana Veinberga, Alexandra Wachter und Dimitrij Zadorin.

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