Die Samlung im neuen Licht betrachtet

Mario Merz, Jenseits der Hecke, 1981
Der neue Blick mit einem speziellen Augenmerk birgt oftmals Neues. Besonders beim Thema Haustier sind immer viele Emotionen mit eingebunden.

Von allem Anfang an und bis heute beschäftigten sich die Menschen auch in ihrer künstlerischen Tätigkeit mit ihren nächsten Verwandten, den Tieren. In der Sammlung und den Depots des Kunsthauses Zürich finden sich viele Zeugnisse dieser gestalterischen Auseinandersetzung; Schätze, die den Besucherinnen und Besuchern oft unbekannt sind.

Oft tritt das Tier als Begleiter des Menschen auf – vom Wappentier zum Schosshund und schliesslich zum Plüschtier.

Die Werke spiegeln die unterschiedlichen Formen der Beziehung von Mensch und Tier: Wie ein Forscher bringt der Künstler bekannte und exotische Tiere in ihren Eigenheiten auf Papier und Leinwand. Oft tritt das Tier als Begleiter des Menschen auf – vom Wappentier zum Schosshund und schliesslich zum Plüschtier. Ein ganz anderes Verhältnis wird dagegen in den Bildern von Nutztieren sichtbar – am Ende bleibt der Schinken auf dem Teller. Und einzelne Tiere lassen sich als Motiv durch die Zeiten verfolgen. Eine spannende Reise durch die Bestände des Hauses und die Geschichte der Kunst. (kh/mc/th)

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