E-Bike-Verkäufe 2019 um einen Fünftel gewachsen

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(Pixabay)

Bern – Die Nachfrage nach E-Bikes war auch 2019 ungebrochen. Prozentual war der Zuwachs aber nicht mehr ganz so hoch wie 2018, das mit einem Rekordplus von 27 Prozent in die Geschichte einging. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Absatz 2019 um 19,1 Prozent auf 133’033 E-Bikes. Der Velo-Gesamtmarkt legte im gleichen Zeitraum um 5,2 Prozent auf 363’497 Einheiten zu – allerdings geringfügig auf Kosten der reinen Muskelfahrräder (-1,4%).

Weniger dynamisch entwickelten sich die E-MTB-Verkäufe, was nach einem Plus von mehr als 50 Prozent 2018 nicht erstaunt. Ihr Anteil wuchs 2019 nahezu im Gleichtakt mit dem E-Bike-Markt auf ein Total von 51’237 (+18,5%).

Velosuisse verweist in seiner Mitteilung auf das Fahrrad als in Zeiten des Coronavirus hygienische Alternative zum öffentlichen Verkehr. Der Bund habe deshalb im Rahmen der zweiten Covid-19-Verordnung Fahrradwerkstätten von der Schliessungsverfügung ausgenommen, um die Mobilität der Bevölkerung sicherzustellen.

Die Velosuisse-Importeure zeigen sich im Moment noch zuversichtlich, die Nachfrage nach Fahrrädern und Ersatzteilen decken zu können. Setze die Zulieferkette aus China und Südostasien und neuerdings vereinzelt auch aus Europa aber nicht bald wieder ein, könne es ab Mai zu Lieferengpässen kommen. Bereits jetzt seien gefragte Ersatzteile und Fahrradmodelle nur noch schwer erhältlich. (mc/pg)

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