Hotels in Europa sind für Schweizer erschwinglicher geworden

Hotelzimmer

(Foto: Pixabay)

Zürich – Rund um den Globus sind die Hotelpreise im ersten Halbjahr um durchschnittlich ein Prozent gestiegen. Drei Regionen setzten neue Rekorde: Nordamerika, die Karibik und Lateinamerika. Für Schweizer Reisende sind die Übernachtungskosten vielerorts jedoch gesunken, besonders in Europa. Das zeigt der aktuelle Hotel Price Index, herausgegeben vom weltweiten Hotelbuchungsportal Hotels.com. Zum Ergebnis haben besonders starke Währungsschwankungen, mehr Reisende und höhere Ausgaben und beigetragen.

In den ersten sechs Monaten diesen Jahres gaben Schweizer in allen vom HPI erfassten europäischen Ländern weniger für eine Unterkunft aus – ausser in Griechenland. Durchschnittlich zahlten Reisende hier 163 Franken pro Nacht, sieben Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In anderen Teilen Europas hingegen wurden die Übernachtungen für Schweizer wesentlich erschwinglicher. Besonders in Nordeuropa sanken die Preise: Finnland (-18 Prozent; 125 Franken), Schweden (-17 Prozent; 146 Franken) und Norwegen (-14 Prozent; 138 Franken). Doch auch weiter südlich gaben Reisende weniger für ein Zimmer aus – zum Beispiel in der Türkei fielen die Preise um 19 Prozent (119 Franken) und in Frankreich um 13 Prozent (136 Franken).

Tiefer in die Urlaubskasse mussten Schweizer in Nordamerika und Teilen Asiens greifen 
Zwar sind in für Schweizer in vielen Ländern die Übernachtungskosten gesunken, doch in einigen Teilen der Erde griffen Schweizer Reisende deutlich tiefer in die Tasche. So auch in Nordamerika: In den USA (192 Franken) und Kanada (157 Franken) stiegen die Übernachtungskosten je um sieben Prozent. Auch quer über den Pazifik gaben Schweizer mehr für ein Zimmer aus, besonders in China. In der Volksrepublik zahlten sie für eine Übernachtung 13 Prozent mehr (127 Franken). Auch auf den Philippinen (+7 Prozent; 97 Franken), in Südkorea (+3 Prozent; 123 Franken) und Kambodscha (+3 Prozent; 66 Franken) zogen die Preise an. (Hotels.com/mc/pg)

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