Parahotellerie geht zuversichtlich in die Sommersaison

Parahotellerie geht zuversichtlich in die Sommersaison

Fredi Gmür, Präsident Parahotellerie Schweiz.

Zürich – Aufgrund des Buchungsstandes im Mai rechnet die Schweizer Parahotellerie mit einer ansprechenden Sommersaison. Innovative Angebote wie kürzere Mietdauern bei Ferienwohnungen, „Bergbahnen inklusive“ bei den Jugendherbergen oder der Ausbau von Mietobjekten auf Campingplätzen wirken sich positiv aus.

Bei den Partnern von Parahotellerie Schweiz liegen die Buchungen für die Sommersaison tendenziell über Vorjahr: Zufrieden mit dem Buchungsstand sind die Schweizer Jugendherbergen (+5,1%) und die Feriendörfer der Schweizer Reisekasse Reka (+3,7%). Interhome liegt momentan bei den Reservationen der Schweizer Ferienwohnungen und -häuser noch leicht unter dem Vorjahr (-3,4%), stellt aber ein deutliches Reservationsplus bei den Gästen aus wichtigen Quellländern wie Deutschland, Grossbritannien und Belgien fest. Die Buchungen der Schweizer Gäste halten sich wetterbedingt noch zurück. Auch Bed & Breakfast Switzerland und die Campingplätze des TCS rechnen mit einer positiven Saison – vorausgesetzt natürlich das Wetter spielt mit.

Und so blicken die einzelnen Parahotellerie-Partner in die Sommersaison:

Bei Interhome sind Feriendomizile im Tessin besonders gefragt, gefolgt vom Berner Oberland, dem Wallis und Graubünden. Diese positive Entwicklung ist die Folge einer gezielten Qualitätsoffensive und Angebotserweiterung in einzelnen Regionen. Ein weiterer wichtiger Grund stellt die Tatsache dar, dass immer mehr Ferienwohnungen auch für weniger als eine Woche buchbar sind. Bei den Ortschaften erleben Verbier (+27%), Villars (+25%), Crans-Montana (+23%) und Lugano (+22%) den stärksten Aufschwung. Gestiegen ist die Nachfrage insbesondere nach gehobeneren Objekten mit Terrasse oder Balkon sowie mit Swimmingpool.

Bed and Breakfast Switzerland hat sein Angebot um rund 100 Betriebe erweitert, darunter sind besonders viele neue oder renovierte hochwertige Unterkünfte in Städten. Gegenüber dem Sommer 2012 bedeutet dies eine Zunahme um 10 %. Der Trend vom Land in die Stadt setzt sich fort. Unter den neuen Angeboten finden sich aber auch naturnahe Unterkünfte wie Pferdehof, Landvilla oder Baumhaus.

Die Schweizer Jugendherbergen stellen im Sommer eine erhöhte Nachfrage nach ihrem „Classic“-Angebot fest, also den Betrieben, die sich durch günstige Preise und bewährte Standard-Qualität auszeichnen. Gut ausgelastet sind bereits jetzt verschiedene Betriebe im Mittelland sowie die drei Bündner Häuser in Valbella, Klosters und Sta. Maria. In den Jugendherbergen von Davos, Klosters, Pontresina und St. Moritz gilt über die Sommermonate das Angebot „Bergbahnen inklusive“. In 17 Betrieben können ausserdem kostengünstig Velos und eBikes gemietet werden.

Bereits am 13. Juni – rechtzeitig zum Beginn der diesjährigen Sommersaison – feiert die Reisekasse Reka die Neuinszenierung ihres Feriendorfs in Disentis als „Goldgräberdorf“. Hierzu wurden in den letzten Monaten diverse bauliche Massnahmen und Ideen zur Anpassung des Rekalino-Familienprogramms (beispielsweise ein neuer Abenteuer-Spielplatz in Form einer Goldgräberstadt) umgesetzt. Gut nachgefragt sind zurzeit überdies die Feriendörfer in Lenk, Albonago oberhalb von Lugano, Zinal und Urnäsch.

Die TCS Campingplätze rechnen mit positiveren Sommerzahlen als im vergangenen Jahr – falls das Wetter endlich besser wird als im Frühling. Dabei hilft die gesteigerte Nachfrage nach den Mietobjekten des TCS, d.h. den fixen Bungalows sowie den letztes Jahr auf acht Campingplätzen installierten Pods (originelle, wie Mini-Tunnels geformte Holzunterkünfte). Auch das Angebot für Camping-Einsteiger (Miete von Zelten oder Wohnmobilen) wurde für dieses Jahr nochmals leicht ausgebaut. Was die regionale Nachfrage angeht, ist bei TCS Camping das Tessin ebenfalls besonders beliebt. Für die zweite Juli-Hälfte zeichnen sich bereits Engpässe ab.  (Parahotellerie Schweiz/mc/ps)

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