Reka steigert den Umsatz im operativen Geschäft

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(Foto: Reka)

Bern – Die Schweizer Reisekasse Reka hat 2019 den konsolidierten Gruppen-Bruttoerlös im operativen Geschäft um 33,5 % auf CHF 91,3 Mio. gesteigert. Hauptursache war der Zukauf der Swiss Holiday Park AG. Positive Spuren hinterliess auch das freundliche Tourismusjahr im Heimmarkt Schweiz. Im Geschäftsfeld Reka-Geld ging der operative Bruttoerlös zwar leicht zurück. Dennoch erwartet Reka-Direktor Roger Seifritz auch hier ein verbessertes Betriebsergebnis. Die Zeichen für eine weitere Erlössteigerung im Geschäftsjahr 2020 sieht Reka positiv.

Im Geschäftsfeld Reka-Ferien nahm der Bruttoerlös 2019 um 53,6 % auf CHF 68,5 Mio. zu. Hauptursache war der Zugang der Swiss Holiday Park AG in Morschach (SZ), des grössten Ferien- und Freizeitresorts der Schweiz, zur Reka-Gruppe. Er sorgte für einen Umsatzsprung von 51,4 %. Der Bruttoerlös im bisherigen Geschäft nahm um 2,2 % zu. Sehr erfreulich entwickelte sich das Geschäft bei den durch Reka betriebenen und vermittelten Ferienanlagen in der Schweiz. In allen Produktkategorien (Feriendörfer, Ferienhäuser, Hotel) nahm der Bruttoerlös teilweise markant zu. Die Hauptgründe dafür waren die tourismusfreundlichen Witterungsbedingungen sowie das engagiert fortschreitende Erneuerungsprogramm der Reka-Ferienanlagen.

Gedämpft wurde die Gesamtentwicklung durch tiefere Betriebserlöse im Auslandsgeschäft. Dort lag die Nachfrage hinter dem Vorjahr. Zudem führte ein tieferer Eurokurs zu abnehmenden Erträgen in Schweizer Franken.

Die einzige durch Reka selbst betriebene Ferienanlage, das Resort Golfo del Sole in der Toskana, lieferte ein gutes Resultat. Es erzielte den drittbesten Bruttoerlös in Euro der vergangenen zehn Jahre. Die Aussichten für 2020 beurteilt Reka zurzeit optimistisch. Der Buchungsstand liegt aktuell 8 % über dem Vorjahreszeitpunkt.

Leicht tieferer betrieblicher Bruttoerlös bei Reka-Geld
Der betriebliche Bruttoerlös im Geschäftsfeld Reka-Geld ging im Vergleich zum Vorjahr auf CHF 22,8 Mio. zurück (- 4,8 %). Dafür sind zwei Faktoren verantwortlich. Erstens nahm das Verkaufsvolumen von Reka-Geld 2019 mit CHF 696,8 Mio. gegenüber dem Vorjahr um 3,2 % leicht ab. Der Hauptgrund dafür ist, dass zwei Grosskunden die Reka-Geld-Bezugskontingente für ihre Mitarbeitenden gesenkt haben. Zweitens reduzierte sich die Marge bei der Einlösung von Reka-Geld geringfügig. Dank der auch im Jahr 2019 weiter fortschreitenden Verlagerung auf bargeldloses Reka-Geld mit einem Anteil von 42 % (Vorjahr 34 %) wird das Betriebsergebnis trotz dem leichten Umsatzrückgang positiv beeinflusst.

Aufgrund positiver Marktsignale erwartet Reka für 2020 eine wiederum leicht anziehende Nachfrage. Mit über 4’000 Unternehmenskunden, darunter drei Viertel der grössten Schweizer Unternehmen, erreicht Reka eine nachhaltig hohe und einzigartige Durchdringung im Markt der Lohnnebenleistungen und Kundenbindungsinstrumente. (mc/pg)

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