Schweizer Ski-Destinationen gehören zu den teuersten in Europa

Skifahren
(Foto: dell - Fotolia.com)

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München – Die Reise-Website TripAdvisor hat den TripIndex Ski 2012, einen Preisvergleich unter den wichtigsten Ski-Destinationen Europas, veröffentlicht. Er basiert auf den Kosten für eine Nacht im Hotel, einen Tages-Skipass, eine geliehene Skiausrüstung für einen Tag, ein regionales Essen und eine Flasche Bier. Deutschland ist gleich mit vier Regionen in den Top-Ten der günstigsten europäischen Ski-Destinationen vertreten. 

Wenn es darum geht, das Land mit den besten Preisen zu küren, liegt Deutschland unangefochten vorne: mit Berchtesgaden (170,30 Euro/Platz 4), Spitzingsee (179,73 Euro/Platz 6), Garmisch-Partenkirchen (204,76 Euro/Platz 8) und Oberstdorf (205,37 Euro/Platz 9) sind gleich vier deutsche Skigebiete in den Top-Ten der günstigsten europäischen Ski-Destinationen vertreten.

Österreich und die Schweiz deutlich teurer
In der Relation zu direkten europäischen Nachbarn fährt es sich in Deutschland deutlich günstiger Ski: Ein TripIndex-Skitag kostet selbst in der preiswertesten österreichischen Destination Mayrhofen (248,92 Euro/Platz 20) zirka 46 Prozent mehr als in Berchtesgaden. Wer im bestplatzierten Ort der Schweiz, Saas Fee (301,70 Euro/Platz 28), urlaubt, sollte ein Ausgabenplus von 77 Prozent einkalkulieren. Insgesamt sind fünf Schweizer Destinationen sind in den Top-Ten der teuersten Ski-Gebiete gelistet – dabei müssen Skifahrer in St. Moritz mit den höchsten Preisen rechnen. Der TripIndex Preis liegt hier bei insgesamt 435,05 Euro.

Am teuersten wird der Tag im Schnee in Méribel, Frankreich (441,43 Euro/Platz 43), nur wenig günstiger ist es in Courchevel (440,37 Euro). Die günstigste Ski-Destination im Preisvergleich ist der Berg Ätna in Italien mit einem Gesamtpreis von 122,39 Euro. Bansko in Bulgarien belegt mit 129,11 Euro den zweiten Platz im TripIndex Ranking. Den dritten Platz nimmt das spanische Astún (136,13 Euro) ein.

Gleiches Angebot, unterschiedliche Preise
Den höchsten Einzelposten macht die Hotelrechnung aus. Aber wie der TripIndex Ski zeigt, bestehen zwischen den 43 Kandidaten zum Teil auch erhebliche Unterschiede bei den weiteren Ausgaben wie Skiverleih oder Speisen: Den teuersten Preis für ein Essen verbucht St. Moritz in der Schweiz. Der Durchschnittspreis liegt hier bei 35,85 Euro – mehr als sechsmal so hoch wie der günstigste Kandidat in der Liste: In Bansko betragen die Kosten für die äquivalente Leistung 5,62 Euro.

In Méribel ist die Übernachtung am teuersten (356,06 Euro) – mehr als fünfmal so hoch wie der günstigste Preis in der Liste: Im spanischen Astún liegt die Nacht im Hotel bei 68,88 Euro. Die Flasche Bier kommt in Saas Fee, Schweiz mit 5,54 Euro am teuersten – fast viermal so viel wie in Ordino Arcalis, Andorra, das bei 1,50 Euro liegt und somit das günstigste Angebot des Vergleichs aufweist. Die teuerste Destination in Bezug auf das Ausleihen des Ski-Equipments ist Klosters in der Schweiz (52,33 Euro). Die Kosten übersteigen das günstigste Angebot in der Liste (Bansko, Bulgarien mit 14,89) um das Dreifache.

Der Skipass ist in Zermatt (62,29 Euro) am teuersten. Hier zahlt der Gast dreimal so viel wie in Bansko, Bulgarien (22,97 Euro). (TripAdvisor/mc/pg)

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