Start der Serie «Quartier des banques – Im Sog des Geldes»

SRF
Arnaud Binard als Alexandre Grangier. (Copyright: SRF/RTS/Jay LOUVION)

Zürich – Der Direktor einer Genfer Privatbank liegt im Koma. Seine Schwester glaubt, dass er Opfer eines Verbrechens wurde und will die Schuldigen finden. Dabei legt sie sich mit der Bankenwelt und ihrer gesamten Familie an. Ein Bankenthriller, der von RTS koproduziert wurde. Serienstart ist am Mittwoch, 19. September, um 20.50 auf SRF1.

Paul Grangier – Direktor der Privatbank Grangier & Co. in Genf – wurde soeben zum Bankier des Jahres 2012 gewählt. Am Tag danach wird er bewusstlos aufgefunden. Die Ärzte vermuten, dass der Diabetiker sich aus Versehen eine Dosis Insulin zu viel gespritzt hat. Pauls Schwester Elisabeth glaubt nicht an diese These. Sie ist überzeugt, dass ihr Bruder Opfer eines Verbrechens wurde. Als einziger der drei Grangier-Geschwister hat sich Elisabeth nie für die Bank interessiert. Jetzt aber, von Paul bevollmächtigt, mischt sie sich ein. In erster Linie, um Paul im Vorstand der Bank zu ersetzen, vor allem aber, um dahinter zu kommen, wer ihren Bruder zum Schweigen bringen wollte. Bei den Recherchen unterstützt sie ausgerechnet ihr Exmann Luc, zu dem sie ein gespaltenes Verhältnis hat.

Gegenwind spüren Elisabeth und Luc von allen Seiten, vor allem aber von Grangier & Co. Der Familienanwalt Daniel Bartholdy empfiehlt Elisabeth, das Mandat abzugeben und ihm die Verantwortung für Pauls Posten zu übergeben. Und auch Elisabeths älterer Bruder will auf keinen Fall, dass seine Schwester im Familienunternehmen mitarbeitet. Schliesslich lässt auch Elisabeths Mutter sie im Stich. Nach und nach kommt Elisabeth aber dennoch der Wahrheit um Pauls Unfall auf die Spur.

Der Bankenthriller «Quartier des banques – Im Sog des Geldes» spielt Anfang 2012, just in dem Moment also, in dem die Schweizer Banken wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung ins Visier der amerikanischen und französischen Justiz gerieten. Das Bankgeheimnis besteht noch, gerät aber ins Wanken. Drehbuchautorin Stéphane Mitchell («On dirait le sud») und Regisseur Fulvio Bernasconi («Fuori dalle corde», «Miséricorde») erzählen vor diesem Hintergrund eine intime Familiengeschichte. Die Hauptrollen sind mit Laura Sepul, Brigitte Fossey, Karim Barras, Lauriane Gilliéron, Stéphane Metzger, Arnaud Binard, Vincent Kucholl und Féodor Atkine besetzt. Barras wurde für seine Rolle mit dem Schweizer Fernsehfilmpreis ausgezeichnet. (SRF/mc/pg)

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