Swiss Orchestra und Heinz Holliger machen Schweizer Klassik bekannt

Swiss Orchestra und Heinz Holliger machen Schweizer Klassik bekannt
Music Director Lena-Lisa Wüstendörfer beim Swiss Orchestra Eröffnungskonzert. (Foto Dominic Büttner)

Zürich – Ein Orchester läutet die Renaissance der Schweizer Klassik ein: Das Swiss Orchestra mit Music Director Lena-Lisa Wüstendörfer am Pult spielt im Frühling 2020 seine zweite Tour in Andermatt, Zürich, Basel und Lausanne. Dabei hat es erneut sowohl berühmte klassische als auch unbekannte heimische Musik im Gepäck. Als Solist konnte der Schweizer Ausnahmemusiker Heinz Holliger verpflichtet werden.

Qualitativ hervorragende sinfonische Werke von Schweizer Komponisten? Die gibt es. Die Zürcher Dirigentin Lena-Lena Wüstendörfer erschliesst dieses unbekannte Repertoire und hat dafür eigens das Swiss Orchestra gegründet. In einem attraktiven Konzertformat werden populäre Werke grosser Komponisten unbekannteren Werken von Schweizer Komponisten gegenübergestellt. So finden im Rahmen der zweiten Tour Brahms und sein Winterthurer Zeitgenosse und Freund Johann Carl Eschmann auf derselben Bühne zueinander. Das Swiss Orchestra versteht sich als Orchester für die ganze Schweiz und will Brücken zwischen den Regionen schlagen. So führt die zweite Tour zwischen dem 29. März und 5. April 2020 in die neue Konzerthalle in Andermatt, die Tonhalle Maag in Zürich, die Basler Martinskirche und die Salle Paderewski in Lausanne.

Heinz Holliger als Solist
Universal begabt, universal unterwegs: Für die zweite Tour konnte das Swiss Orchestra Heinz Holliger gewinnen. Als Oboist, Komponist und Dirigent verfügt Holliger über eine internationale Reputation, wie sie kein anderer Schweizer Musiker unserer Tage für sich in Anspruch nehmen kann. Unzählige Komponisten schrieben eigens Werke für ihn. Ein solches Werk, die 1970 uraufgeführten «Trois Danses» des Genfers Frank Martin, interpretiert Holliger gemeinsam mit dem Swiss Orchestra und der jungen Harfenistin Alice Belugou. (Swiss Orchestra/mc/ps)

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