Wein: Vale de Camelos Reserva

Wein: Vale de Camelos Reserva

Die Bezeichnung «Vale de Camelos» (Tal der Kamele) stammt aus der Zeit der maurischen Besiedlung Portugals. Heute ist es ein kleines Dorf im Alentejo mit rund 10 Häusern und liegt inmitten von Olivenplantagen und Johannisbrotbäumen.

Auf dem 24 Hektar grossen Weingut hegt und pflegt der seit 40 Jahren in Portugal lebende Allgäuer Dietmar Ochsenreiter die Reben. «Hier ist es fast immer heiss und trocken. Kupfer und Schwefel als Pflanzenschutzmittel brauchen wir praktisch nicht», sagt er. Dafür geht nichts ohne Bewässerung. Das Wasser kommt aus den nahegelegenen, von Schilf umgebenen Stauseen, wo das spärliche Regenwasser aufgefangen und gespeichert wird.

Kleine Erntemenge
Die Trauben (Touriga Nacional und Alicante Bouschet) werden von Hand geerntet und anschliessend mit den natürlichen, im Weinberg vorkommenden Hefen spontan vergoren. Die durchschnittliche Erntemenge betrug im 2008 nur gerade 0.4 Liter pro Quadratmeter. Der rare und kostbare Saft der beiden autochthonen Rebsorten wurde separat vinifiziert, um den Charakter der jeweiligen Sorte optimal herausarbeiten zu können. Nach einer natürlichen Klärung wurde der Jungwein während 12 Monaten in französischen und wenigen amerikanischen Barriques ausgebaut. Der Wein wurde vor der Abfüllung nicht mit Eiweiss geschönt und nur sanft gefiltert. (Delinat/mc/hfu)

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