Devisen: Hohe Ölpreise stützen den US-Dollar

Devisen: Hohe Ölpreise stützen den US-Dollar
(Pexels)

Zürich – In der Nacht auf Freitag hat der US-Dollar gegenüber den wichtigsten Währungen zugelegt. Zum Schweizer Franken etwa stieg der «Greenback» mit zuletzt 0,7873 auf den höchsten Stand seit neun Tagen.

Auch der Euro hat zum US-Dollar in der Nacht leicht an Terrain eingebüsst und wird derzeit zu 1,1497 nach 1,1518 am Vorabend gehandelt. Das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9052 mehr oder weniger auf der Stelle.

Gestützt wird die US-Währung durch die im Zuge des Iran-Kriegs gestiegenen Rohölpreise. Denn der Dollar ist als Krisenwährung gefragt. Zudem sind die USA ein Nettoexporteur von Rohöl. Gleichzeitig gibt es noch keine Anzeichen für ein Ende des Kriegs.

Die Angriffe beider Seiten halten unvermindert an, und die Golfregion sowie der Libanon bleiben weiter unter Beschuss. Irans neuer Religionsführer und Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei forderte in einer ersten, im Staatsfernsehen verlesenen Stellungnahme Rache für die Kriegsopfer. (awp/mc/pg)

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