Glasfaserausbau in der Schweiz schreitet voran
Zürich – Der Ausbau der Glasfasernetze in der Schweiz hat im Jahr 2025 weitere Fortschritte gemacht. Inzwischen sind nahezu drei Viertel aller Haushalte an das Glasfasernetz angeschlossen, wie die Infrastrukturgesellschaft Swiss Fibre Net am Mittwoch mitteilte. Im europäischen Vergleich liegt die Schweiz damit jedoch weiterhin leicht unter dem Durchschnitt.
Gemäss Daten des Branchenverbands FTTH Council Europe erreicht die Schweiz mit einer Abdeckung von 72 Prozent – bezogen auf rund 4,1 Millionen Haushalte – nicht ganz den Durchschnitt der 39 untersuchten europäischen Länder von rund 79 Prozent.
Damit positioniert sich die Schweiz im Mittelfeld, liegt aber deutlich hinter Ländern mit sehr hoher Abdeckung wie Malta (100%), Rumänien (97%) oder Spanien (97%), jedoch vor Märkten wie Deutschland (56%) oder Belgien (42%).
Weiterer Handlungsbedarf
Vor allem in ländlichen Regionen bestünden hierzulande weiterhin Versorgungslücken, wie Swiss Fibre Net weiter schreibt. Hier bestehe in den nächsten Jahren noch Handlungsbedarf.
Die Nutzungsrate (Take-up Rate) beträgt in der Schweiz den Angaben zufolge aktuell 51 Prozent und ist damit gegenüber dem Vorjahr um drei Prozentpunkte gesunken. Als Grund wird insbesondere die hohe Zahl neu erschlossener Anschlüsse genannt, die noch nicht vollständig genutzt werden. (awp/mc/pg)