Devisen: Wenig Bewegung zum Start in geschäftige Woche

Devisen: Wenig Bewegung zum Start in geschäftige Woche
(Photo by Ibrahim Boran on Unsplash)

Zürich – Die wichtigsten Währungspaare präsentieren sich am Montagmorgen zunächst noch wenig bewegt. Neben den jüngsten Entwicklungen im Iran-Konflikt dürften sich viele Investoren vor den Zinssitzungen zahlreicher wichtiger Notenbanken auch in den kommenden Tagen nicht zu weit aus dem Fenster lehnen wollen.

So tritt das Euro/Franken-Paar bei Kursen von 0,9203 auf der Stelle. Auch das Dollar/Franken-Paar hat sich seit Freitagabend kaum bewegt, wie der aktuelle Stand von 0,7848 zeigt. Ebenso zeigt sich das Euro/Dollar-Paar kaum verändert bei 1,1726.

Immerhin hat sich die Stimmung der Investoren am Montagmorgen etwas aufgehellt. Berichten zufolge hat der Iran den USA einen Vorschlag zur Wiederöffnung der Strasse von Hormus unterbreitet – ein Schritt, der den Weg für die Fortsetzung der Friedensgespräche zwischen den beiden Parteien ebnen könnte.

Beim Blick auf den Kalender hat der weitere Wochenverlauf dann auch von Datenseite einiges zu bieten: Es stehen wichtige Konjunktur- und Inflationszahlen an sowie zahlreiche Notenbanksitzungen. Geldpolitische Veränderungen wird es wohl nicht geben, fasst die Helaba die gängige Marktmeinung zusammen.

Bei der FOMC-Sitzung am Mittwoch zeichne sich eine unveränderte Zinspolitik ab. Die Mehrheit der Notenbanker, einschliesslich Fed- Präsident Jerome Powell, wolle wegen des kriegsbedingten Inflationsanstiegs vorerst auf Zinssenkungen verzichten. Auch marktseitig werde ein Schritt nahezu ausgeschlossen, was auch damit zu erklären sei, dass die Konjunktur in den USA einen widerstandsfähigen Eindruck hinterlasse.

Etwas anders ist die Situation laut Helaba bei der Europäischen Zentralbank am Donnerstag. Sie gerate wegen der Verfehlung des Inflationsziels zunehmend unter Druck. Handlungsbereitschaft werde zwar signalisiert, viele EZB-Vertreter wollten demnach aber nicht voreilig sein und zunächst weitere Daten abwarten. (awp/mc/pg)

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