CH-Eröffnung: Freundlicher Start vor dem Feiertag

CH-Eröffnung: Freundlicher Start vor dem Feiertag
(Adobe Stock)

Zürich – Der Schweizer Aktienmarkt ist am Mittwoch vor dem Feiertag mit Gewinnen in den Handel gestartet. Unter dem Strich waren die US-Vorgaben positiv und auch die Märkte in Asien zeigten sich freundlich. Derweil bleibt der Iran-Krieg weiter ein Bremsklotz. US-Präsident Donald Trump zufolge hängt die Waffenruhe nur noch am seidenen Faden und Teheran kritisiert die Verhandlungsstrategie der USA. «Beide Parteien sind derzeit offenbar nicht in der Lage, eine Einigung zur Öffnung der Strasse von Hormus zu finden», sagte ein Börsianer am Morgen.

Die noch vorgelegten Quartalsergebnisse seien dabei eine willkommene Abwechslung, ergänzte ein weiterer Händler. Am Nachmittag rücken dann noch einige US-Konjunkturdaten in den Blick, bevor sich hierzulande die Anleger in den Feiertag und einige wohl auch in ein langes Wochenende verabschieden werden. Angesichts des weiter ungelösten Nahost-Konflikts dürften viele wohl keine Risiken mitnehmen wollen. Im weiteren Wochenverlauf richtet sich die Aufmerksamkeit dann verstärkt auf Trumps Besuch in China.

SMI mit Zurich an der Spitze

Der SMI gewinnt gegen 9.15 Uhr 0,43 Prozent auf 13’175,34 Zähler. Das Verhältnis von Gewinnern und Verlierern im Leitindex ist dabei quasi ausgeglichen. Der SMIM mit den mittelgrossen Werten steigt nur leicht um 0,09 Prozent auf 2978,92 Punkte, während der breite SPI 0,30 Prozent höher auf 18’637,45 Zähler steht.

An der SMI-Spitze steigen Zurich (+3,6%) nach Quartalszahlen. Der Versicherer ist mit Wachstum ins Jahr 2026 gestartet. Zudem sieht sich das Management mit den Profitabilitätszielen für 2027 auf Kurs um diese zu erreichen oder gar zu übertreffen.

Gefragt sind auch ABB (+1,2%) nach Zahlen von Wettbewerber Siemens. UBS (+1,9%) profitieren von einer positiven Studie der Deutschen Bank. Mit Logitech (+1,7%) legt auch ein Vertreter der Tech-Branche wieder zu.

Derweil verlieren Givaudan (-1,4%) als schwächster SMI-Wert nach einer Abstufung durch Kepler Cheuvreux auf «Hold» von «Buy».

In der zweiten Reihe stechen Adecco (-4,9%) negativ heraus. Damit kann der Personaldienstleister trotz eines starken organischen Wachstums im ersten Quartal den Abwärtstrend der Aktie nicht stoppen. Swatch (-3,9%) kommen nach den Gewinnen der vergangenen Tage und der Generalversammlung am Dienstag nun etwas unter Druck. (awp/mc/pg)

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