Devisen: Wenig Bewegung vor US-Inflationsdaten
Zürich – Der Devisenmarkt präsentiert sich am Dienstagmorgen nur wenig bewegt. Im Fokus stehen neben der anhaltenden Eskalation im Nahen Osten vor allem die US-Inflationsdaten für Juni, die am Nachmittag neue Hinweise auf den weiteren Zinspfad der US-Notenbank liefern dürften.
Der US-Dollar notierte zum Franken zuletzt bei 0,8136 und damit im Vergleich zum Vorabend kaum verändert. Auch der Euro bewegte sich mit 1,1395 Dollar nur wenig. Entsprechend tritt auch das Euro/Franken-Paar bei Kursen von 0,9270 auf der Stelle.
Die tieferen Benzinpreise im Juni dürften die Inflation in den USA gemäss den Prognosen zwar vorübergehend gesenkt haben. Die jüngste Eskalation im Nahen Osten und der damit verbundene Anstieg der Ölpreise hätten die Inflationssorgen allerdings wieder verstärkt, heisst es. Entsprechend rechnen die Märkte inzwischen mit einer weiteren Zinserhöhung des Fed bis September und zusätzlichen Zinsschritten bis 2027.
Gemäss einer Einschätzung von Valiant dürfte die SNB im Gegensatz zum Fed und zur EZB keine weiteren Zinserhöhungen vornehmen. Dadurch blieben die Zinsvorteile von US-Dollar und Euro bestehen, was den Franken weiter belasten könnte. (awp/mc/ps)