Meier Tobler steigert Umsatz dank Heizungsmarkt und Handelsgeschäft

Meier Tobler steigert Umsatz dank Heizungsmarkt und Handelsgeschäft
Roger Basler, CEO Meier Tobler. (Foto: zvg)

Nebikon – Der Klimatechnikspezialist Meier Tobler hat im ersten Halbjahr 2026 etwas mehr Umsatz erzielt. Der operative Gewinn blieb dagegen stabil, entsprechend sank die Gewinnmarge leicht. Für das Gesamtjahr wird eine Steigerung von Umsatz und Gewinn in Aussicht gestellt.

Der Umsatz erhöhte sich um 3,4 Prozent auf 242,7 Millionen Franken. Nach zwei rückläufigen Jahren habe der Schweizer Heizungsmarkt im ersten Halbjahr 2026 erste Anzeichen einer Erholung gezeigt, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. So seien die Umsätze sowohl im Handelsgeschäft, als auch in der Wärmeerzeugung und bei den Klimasystemen gestiegen. Das Servicegeschäft sei dagegen insbesondere wegen fehlender Fachkräfte zurückgegangen.

Im Bereich Wärmeerzeugung wuchs der Wärmepumpenmarkt im ersten Halbjahr 2026 wieder. Gleichzeitig habe die Verschiebung von fossilen Heizsystemen hin zu Wärmepumpen wieder eingesetzt.

Der operative Gewinn (EBITDA) blieb mit 17,3 Millionen Franken auf Vorjahresniveau, womit die Marge wegen des höheren Umsatzes um 0,3 Prozentpunkte auf 7,1 Prozent zurückging.

Höhere Abschreibungen wegen Investitionen in IT
Belastet wurde das Ergebnis von höheren Abschreibungen infolge der in den vergangenen Jahren getätigten IT-Investitionen. Der Konzerngewinn sank in der Folge um 6,0 Prozent auf 6,8 Millionen Franken. Bereinigt um Goodwill-Amortisationen ergab sich ein Minus von 3,5 Prozent auf 12,0 Millionen Franken.

Für das zweite Semester rechnet Meier Tobler mit einer anhaltenden Markterholung. Die im Servicegeschäft sowie bei den operativen Kosten im Rahmen des Effizienzprogramms umgesetzten Massnahmen sollten zudem zunehmend Wirkung zeigen.

Vor diesem Hintergrund stellt das Unternehmen für das Gesamtjahr 2026 eine gesteigerte Profitabilität in Aussicht, die zu einem Anstieg des EBITDA im Vorjahresvergleich führen sollte. Auch für den Umsatz wird im Gesamtjahr eine Steigerung erwartet. (awp/mc/ps)

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