SGS wächst weiter und hält an Zielsetzungen fest

SGS wächst weiter und hält an Zielsetzungen fest
SGS-CEO Géraldine Picaud. (Foto: SGS)

Baar – Der Prüf- und Zertifizierungskonzern SGS ist in der ersten Jahreshälfte 2026 weiter gewachsen und hat die Profitabilität gesteigert. An den für das Gesamtjahr gesetzten Zielen hält die Gruppe fest. Dasselbe gilt für die Vorgaben des bis 2027 laufenden Strategieprogramms.

Der Umsatz von SGS stieg um 7,6 Prozent auf 3,68 Milliarden Franken, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Dabei bremsten Wechselkurseffekte das Wachstum erneut, Während weitere Zukäufe dies wettmachten. Organisch, also bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte, stieg der Umsatz um 5,6 Prozent.

Eine Steigerung gelang auch bei den Ergebnissen: Der bereinigte operative Gewinn rückte um 9,0 Prozent auf 555 Millionen Franken vor. Und die entsprechende Marge stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 15,1 Prozent. Unter dem Strich verblieb ein gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent tieferer, den Aktionären zurechenbarer Reingewinn von 309 Millionen Franken.

Mit den Zahlen zum ersten Halbjahr hat SGS die Erwartungen der Analysten primär beim Umsatz leicht übertroffen. Die hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 3,63 Milliarden Franken und einem organischen Wachstum von 5,3 Prozent gerechnet. Die operative Marge fiel wie erwartet aus.

Ziele bekräftigt
SGS habe in der ersten Jahreshälfte trotz des Konflikts im Nahen Osten weiteres Wachstum erzielt und dieses im zweiten Quartal gar noch leicht beschleunigt, wird CEO Géraldine Picaud in der Mitteilung zitiert. Im zweiten Quartal belief sich das organische Wachstum auf 5,9 Prozent nach 5,3 Prozent im Startquartal.

Die Gruppe sieht sich auf Kurs, um die für 2026 gesetzten Ziele zu erreichen. SGS strebt dabei ein organisches Wachstum im Bereich von 5 bis 7 Prozent an und will zugleich die bereinigte Betriebsgewinnmarge über die Marke von 16 Prozent führen.

Auch an den im Rahmen der «Strategy 27» vorgegebenen Zielen hält SGS fest. Demnach soll der Umsatz bis 2027 jährlich organisch ebenfalls um 5 bis 7 Prozent erhöht werden. Und die Betriebsgewinnmarge soll sich auf 16,2 Prozent verbessern.

Zum Erfolg zum Wachstum trugen laut Picaud auch die 2026 bis dato 14 getätigten Ergänzungszukäufe bei. Die letzte Grossübernahme war jene im vergangenen Jahr der US-amerikanischen Prüf- und Inspektionsdienstleistungsfirma ATS. Bei ATS seien erste Synergien für die Gruppe nun realisiert worden, hiess es

Neue Mittelfristziele will der Konzern im November anlässlich eines Investorentags präsentieren. (awp/mc/pg)

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