American Express verdient mehr als gedacht

American Express verdient mehr als gedacht
(Foto: American Express)

New York – Die Kauffreude seiner Kunden stimmt den US-Kreditkartenanbieter American Express optimistischer für das laufende Jahr. Konzernchef Stephen Squeri rechnet nun mit einem Umsatzplus von zehn Prozent und fasst damit das obere Ende der bisherigen Zielspanne ins Auge. Der Gewinn je Aktie soll weiterhin 17,30 bis 17,90 US-Dollar erreichen. Im zweiten Quartal lief es für das Unternehmen besser als erwartet, doch im vorbörslichen US-Handel reagierte die Amex-Aktie mit einem Kursverlust von rund drei Prozent auf die Neuigkeiten.

Im zweiten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um zehn Prozent auf 19,6 Milliarden US-Dollar (17,2 Mrd Euro), wie American Express am Freitag in New York mitteilte. Der Überschuss legte um acht Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar zu und übertraf damit die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Die Ausgaben der Kunden mit Amex-Karten seien um neun Prozent gewachsen, berichtete Squeri. Derweil legte American Express 1,1 Milliarden Dollar für faule Kredite zur Seite und damit weniger als ein Jahr zuvor.

Anders als Visa und Mastercard wickelt American Express nicht nur Kartenzahlungen ab, sondern vergibt auch Kredite. Zudem zielt Amex verstärkt auf zahlungskräftige Kunden ab, die für vergleichsweise hohe Kartengebühren unter anderem Rabatte auf Reisen und Zugang zu Flughafen-Lounges bekommen. (awp/mc/pg)

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