Asien weiterhin Wachstumstreiber für Schweizer Exporte

Urdorf – China, Japan, Hongkong, Singapur und Südkorea waren im Jahr 2010 die fünf grössten asiatischen Abnehmer von Schweizer Waren. Zusammen importierten sie Güter im Wert von 23.9 Milliarden Schweizer Franken, was 12.4 Prozent der Warenexporte aus der Schweiz entspricht. Mit Ausnahme von Japan steigerten sich die Abnahmen gegenüber dem Vorjahr massiv.

Dies geht aus aktuelle Studie der Wirtschaftsauskunftei Dun & Bradstreet (D&B) zu den asiatischen Länderrisiken hevor. Demnach ist die Zunahme der Exporte in den asiatischen Raum ein wichtiger Wachstumstreiber für die Schweizer Exportwirtschaft. D&B untersucht wöchentlich die Länderrisiken von über 130 Ländern, um das Risiko einer wirtschaftlichen Tätigkeit in einem Land einzuschätzen.

Hongkong mit geringstem Risiko
Von den fünf untersuchten Ländern weist Hongkong mit dem D&B Länderrisikoindikator DB2a das geringste Risiko auf. Singapur hat mit DB2b ein leicht höheres Risiko, gefolgt von Südkorea mit DB2d. Japan, welches von D&B in Folge des Erdbebens vom 11. März und den darauf folgenden Konsequenzen heruntergestuft wurde, hat nun den Indikator DB3a. China, der grösste Exportabnehmer der Schweiz im asiatischen Raum, hat mit DB3d das höchste Länderrisiko der untersuchten Staaten. (D&B/mc/ps)

Über Dun & Bradstreet (Schweiz) AG
D&B ist die in der Schweiz und weltweit führende Wirtschaftsauskunftei. Unternehmen nutzen D&B zur Bonitätsprüfung und zur Kundenidentifizierung. Basis dafür ist die D&B-Datenbank mit über einer Million Schweizer Unternehmen und mehr als 190 Millionen Unternehmen weltweit. In die Bonitätsbewertung der Firmen fliesst auch deren Zahlungsverhalten ein. Dazu wertet D&B alleine in der Schweiz jährlich über zwölf Millionen Rechnungen aus. D&B Schweiz gehört zur schwedischen Bisnode Gruppe. Sie hat ihren Sitz in Urdorf (ZH) und beschäftigt rund 110 Mitarbeiter.

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