Coop erhält Schweizer Solarpreis 2012

Joos Sutter

Joos Sutter, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Coop.

Basel – Coop hat den Schweizer Solarpreis 2012 in der Kategorie Energieanlagen/Photovoltaik erhalten. Ausgezeichnet wurde die Coop Verteilzentrale und Grossbäckerei in Gossau SG, welche das Potential für Wärme und Strom aus erneuerbaren Energieträgern optimal nutzt. Die Preisverleihung fand am 19. Oktober 2012 in der Umwelt Arena Spreitenbach statt.

Die Schweizer Solarpreise werden von der Schweizer Solaragentur seit 1991 jährlich an engagierte Institutionen und Persönlichkeiten, sowie an energieeffiziente Bauten und Solaranlagen verliehen. Coop hat für ihre Verteilzentrale und Grossbäckerei in Gossau SG den Schweizer Solarpreis 2012 in der Kategorie Energieanlagen/Photovoltaik erhalten. Seit Dezember 2011 werden in Gossau erneuerbare Energieträger optimal genutzt: Wärme wird mit Holz und Strom mit Hilfe der Sonne produziert.

Anlage deckt 60 % des Wärmebedarfs der Grossbäckerei und Verteilzentrale Gossau SG
Die Holzenergie-Anlage in Gossau ist die erste in der Schweiz, bei der das Thermoöl für industrielle Backöfen mittels Holzschnitzel-Feuerung auf die notwendigen 300 °C erhitzt wird. Die Anlage deckt 60 % des Wärmebedarfs der Grossbäckerei und Verteilzentrale Gossau SG. Durch die Nutzung von Holzschnitzeln reduziert sich der jährliche CO2-Ausstoss der Wärmebereitstellung um über 1’000 Tonnen gegenüber der bisherigen reinen Gas/Öl-Feuerung. Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Coop-Verteilzentrale/Grossbäckerei Gossau ist mit 630 kW die grösste Anlage der Ostschweiz. Mit einer jährlichen Produktion von über 600’000 kWh Solarstrom kann der Strombedarf von bis zu 180 Schweizer Haushalten gedeckt werden.

Weiterer Ausbau der Produktion von Solarstrom bei Coop
Mit der kürzlich vorgenommenen Inbetriebnahme von zwei weiteren Photovoltaik-Anlagen wurde die Produktion von Solarstrom auf Coop-eigenen Immobilien um weitere 15% auf insgesamt 2,2 Millionen kWh pro Jahr ausgebaut. So wurde auf dem Megastore Oberwil eine Anlage mit 203 kW Leistung sowie auf dem neuen Toptip Pratteln eine Anlage mit 93 kW Leistung in Betrieb genommen. Auch bei den Heizanlagen setzt Coop wo möglich auf erneuerbare Energie: So auch bei der Erweiterung der Interdiscount Verteilzentrale Jegenstorf. Hier deckt seit September 2012 eine umweltfreundliche Holzschnitzel-Feuerung 80 % des Wärmebedarfs. Die bestehende Gas-/Ölheizung dient nur noch zur Abdeckung von Spitzenlasten. Die dadurch erreichte Reduktion des jährlichen CO2-Ausstoss um 280 Tonnen ist ein weiterer Schritt von Coop auf dem Weg zur CO2-Neutralität bis 2023. (Coop/mc/hfu)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.