Die Hälfte der Pinguin-Kolonien ist in Gefahr

Pinguine

(Foto: Fritz Pölking / WWF)

Zürich – Morgen ist Welttag der Pinguine. Die Tiere haben etwas Aufmerksamkeit verdient, denn sie sind in grosser Gefahr.

Der Pinguin ist das Symbol der Antarktis, aber wenn wir die globale Erwärmung nicht bremsen, werden die Pinguine zu den ersten Opfern des Klimawandels gehören, schreibt der WWF in einer Mitteilung. 50 Prozent der Kaiser-Pinguine und 75 Prozent der Adelie-Pinguine werden laut einer WWF-Studie sterben, wenn die Temperatur um weitere zwei Grad steigt. Der Weltpinguintag macht deshalb auch darauf aufmerksam, dass Pinguine zunehmend unter Erderwärmung, Umweltverschmutzung und Überfischung leiden.

Vor allem der Klimawandel hat tödliche Auswirkungen auf viele Kolonien. Wetterextreme wie etwa heftige Stürme nehmen zu, was vor allem die Küken gefährdet. Und auch der schnelle Rückgang des Eises bringt die Jungtiere in Bedrängnis, weil sie noch nicht schwimmen können. Ausserdem verändert der Klimawandel die Meeresströmungen und verlängert dadurch die Wege der Pinguine zu ihren Jagdgründen. Folge der Überfischung und der Umweltwirkungen: In den letzten 30 Jahren sind 50 Prozent der Galapagos-Pinguine verschwunden. Andere Kolonien sind bis zu 80 Prozent geschrumpft. Insgesamt gibt es etwa 16 bis 19 Pinguinarten. Wenn sie gerettet werden sollen, seien nun Taten gefordert, schreibt der WWF abschliessend. (WWF/mc/pg)

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