Die richtige Motivation für einen Stellenwechsel

Arbeitslosigkeit
(Bild: momius - Fotolia.com)

Zürich – Der Entschluss zu einem Stellenwechsel kann sehr unterschiedliche Beweggründe haben. Folgende Tipps der Personalberatung Robert Walters helfen Kandidaten dabei, ihre eigene Wechselmotivation zu erkennen bzw. zu formulieren:

Motivation Nr. 1: Mehr Gehalt
Einer der häufigsten Gründe für einen Stellenwechsel hat mit finanzieller Unzufriedenheit zu tun. Mitarbeiter sind frustriert, wenn sie trotz gestiegener Leistungen oder mehr Verantwortung keine Gehaltserhöhung erhalten oder wenn versprochene Prämien oder Zulagen am Jahresende ausbleiben. Vor einer Kündigung sollten Kandidaten sich aber genau informieren, wie hoch die Gehälter in ihrer Branche bzw. in ihrem Beruf sind. Setzen Sie sich als Kandidat/Mitarbeiter auf jeden Fall mit der Frage auseinander, ob andere Unternehmen tatsächlich mehr zahlen würden, wenn das der einzige Grund für Ihre Wechselmotivation ist. Ganz wichtig: Nennen Sie in Vorstellungsgesprächen niemals das Gehalt als Grund für einen angestrebten Wechsel, sondern orientieren Sie sich an den folgenden Punkten, um eine angemessene Begründung zu finden.

Motivation Nr. 2: Neue Herausforderungen und Perspektiven
Mangelnde Perspektiven für den weiteren Karriereweg gehören ebenfalls zu den meistgenannten Wechselmotivationen. Obwohl Sie stets überdurchschnittliches Engagement zeigen und Erfolge für das Unternehmen verbuchen, sehen Sie keine Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Es kann auch sein, dass die Situation des Unternehmens keine Beförderung oder neuen Projekte zulässt. Diese Aspekte münden in Frustration und Unzufriedenheit, sodass für Sie ein Stellenwechsel unumgänglich ist. Diesen Grund können Sie gerne im Vorstellungsgespräch nennen, jedoch dürfen Sie keinerlei Missmut zeigen, sondern sollten über Ihren aktuellen Arbeitgeber äusserst sachlich reden. Abfällige Bemerkungen über ein Unternehmen wirken unprofessionell und unangebracht auf Ihren Gesprächspartner.

Motivation Nr. 3: Den beruflichen Schwerpunkt verlagern
Wer feststellt, dass er beruflich in eine Sackgasse geraten ist, denkt auch über grundlegende Veränderungen seiner professionellen Tätigkeit nach. Vielleicht streben Sie einen kompletten Branchenwechsel oder eine Änderung Ihres beruflichen Umfeldes an. Die Gründe dafür können wirtschaftlicher Natur sein, weil es Ihrer aktuellen Branche schlecht geht, aber ebenso rein persönlichen Motiven entspringen: Sie sind lernbegierig und suchen Ihre Chancen in einer neuen Zielbranche. Weitere Gründe sind:

  • Wechsel von kleinem Unternehmen zu einem grossen Konzern oder umgekehrt
  • Neue Herausforderung im Ausland
  • Wunsch nach mehr/weniger Reisetätigkeit

Motivation Nr. 4: Wechsel aus familiären Gründen
Manchmal liegt der Grund für einen Stellenwechsel auch klar auf der Hand: Sie suchen ein neues Unternehmen, weil Ihr Partner/Ihre Partnerin versetzt wurde und damit ein Umzug in eine andere Stadt für Sie und Ihre Familie bevorsteht. Weitere Gründe, die dem familiären Umfeld entspringen:

  • Unzufriedenheit mit der Work-Life-Balance in Ihrem derzeitigen Unternehmen
  • Tätigkeit, bei der Sie Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren können
  • Andere Unternehmen sind familienfreundlicher, flexibler und toleranter gegenüber jungen Familien

Schildern Sie im Bewerbungsgespräch ehrlich und sachlich die persönlichen Gründe für Ihre Wechselmotivation. Zeigen Sie sich selbstbewusst und selbstbestimmt. Damit hinterlassen Sie in jedem Fall Eindruck bei Ihrem Gesprächspartner.

Robert Walters ist als eine der führenden internationalen Personalberatungen spezialisiert auf die Platzierung von Fach- und Führungskräften in Festanstellung sowie auf Interimbasis auf allen Managementebenen. In der Schweiz rekrutieren wir für die Bereiche Accounting & Finance, Banking & Financial Services und Sales & Marketing. Robert Walters wurde im Jahr 1985 gegründet und ist heute international in 26 Ländern vertreten. 

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