Die Schweiz lebt über ihre Verhältnisse

WWF

 (Bild: NASA / WWF)    

Zürich – Mit dem heutigen Tag hat die Schweizer Bevölkerung mehr von der Natur verbraucht, als die Welt pro Person im ganzen Jahr 2016 erneuern kann. Mittlerweile wären 3,3 Planeten nötig, lebten alle auf der Welt wie die Schweizer.

Seit heute Montag die Schweiz auf Pump anderer Länder und künftiger Generationen. Sie hat schon soviel von der Natur beansprucht, wie eigentlich fürs ganze Jahr hätte reichen sollen. Würden alle so leben wie Schweizerinnen und Schweizer, wären mittlerweile 3,3 Planeten notwendig, um all das zu erneuern, was wir von der Natur brauchen.

Unsere Umweltbelastung entsteht vor allem durch den allgemeinen Konsum (31%), durch die Ernährung (28%), das Wohnen (19%) und die private Mobilität (12%). Der ökologische Fussabdruck wäre dabei leicht zu senken – beispielsweise durch einen tieferen Fleischkonsum, weniger Flüge und Autofahrten, die bessere Dämmung der Häuser oder der Anlage des Geldes in nachhaltigere Anlagen.

Wer wissen will, in welchem Lebensbereich er auf zu grossem Fuss lebt, kann dies mit dem WWF-Footprint-Rechner einfach berechnen.

Die Grundlagen zur Berechnung dieses Schweizer Overshoot Day stammen vom «Global Footprint Network», einer Partnerorganisation des WWF. Der Fussabdruck der gesamten Menschheit beträgt 1,5 Planeten. Die Menschheit lebt also nicht nur von den Zinsen der Natur, sondern zerrt auch an der Substanz. (WWF/mc/pg)

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