Drei Top-Alusammler ausgezeichnet

Prix-Alurecycling 2012

Familie Märki sammelte letztes Jahr 233 Kilo Aludosen. (Bild: IGORA)

Zürich  – Das Alusammeln läuft wie am Schnürchen. Immer mehr Aluverpackungen gelangen ins Recycling: Pro Jahr bereits um die 10’000 Tonnen. Die IGORA-Genossenschaft für das Aluminium-Recycling zeichnet jedes Jahr die drei eifrigsten Alusammler aus. Die neuen Gewinner sind ein Ausbildungszentrum im Luzernischen, eine Familie im Kanton Aargau und ein Zürcher Einzelsammler, der einen professionellen Abholservice für Wiederverwertbares betreibt.   

Bereits zum 14. Mal vergibt IGORA den Prix-Alurecycling. Zu Ehren kommen jeweils drei Alusammler, die mit viel Eigeninitiative und kreativen Ideen Alu sammeln und damit einen wichtigen Beitrag an eine saubere Umwelt leisten. Sie werden mit je einer Preissumme von 1000 Franken belohnt. Die drei neuen Gewinner sind:

Vorbildliche Abfalltrennung 
Das Ausbildungszentrum Mittelland des Fachverbandes für Betriebsunterhalt in Sursee LU ist mit seiner Abfalltrennung vorbildlich. Der Leiter der überbetrieblichen Kurse, Paul Hegi, setzt sich zudem rund ums Areal für Sauberkeit ein und bei seinem mittäglichen Spaziergang mit seinem Hund liest er alle herumliegenden Aludosen zusammen. In einem halben Jahr sammelt Paul Hegi so 7500 Aludosen und vermittelt seine Begeisterung fürs Sammeln und für Ordnung auch seinen rund 600 Auszubildenden weiter.

Vom Hobby zur Teilzeitbeschäftigung
Im zürcherischen Knonauer Amt ist der Abholservice von Sven Blaser ein Begriff. Die Faszination, Wiederverwertbares zusammenzutragen liess ihn nicht los und aus dem anfänglichen Hobby entwickelte sich eine Teilzeitbeschäftigung. Er baute seinen Abholdienst für Wiederverwertbares auf, der heute bereits über 400 Kunden zählt. Die Kunden bedient er mit seinem Mofa mit Anhänger. Aludosen sammelt er pro Jahr zwischen 3,5 und 4 Tonnen.

Familie Märki sammelt 233 Kilo Aludosen
Tanja Märki aus Niederrohrdorf AG hat von ihrem Vater gelernt, Aludosen zu sammeln und diese ins Recycling zu bringen. Zusammen mit ihren Kindern sammelte sie anfänglich auf Wanderungen herumliegende Dosen. Allmählich vermittelte sie das Dosensammeln auch Freunden und Bekannten und immer mehr Bekannte und Freunde bringen nun ihre leeren Dosen den Märkis fürs Recycling. Letztes Jahr waren es bereits 233 Kilo Aludosen; im 2012 sollen es 500 Kilo sein. Zusammen mit der Gemeinde möchten die Märkis einen Anti-Littering-Club gründen und in Niederrohrdorf regelmässig Anti-Littering-Tage für die Bevölkerung durchführen.

Jährliche Preisvergabe
Der Prix-Alurecycling wird durch IGORA jährlich verliehen. Zudem belohnt IGORA die Sammler mit Cash und Glücks-Lösli für gesammelte Aludosen. Bei der Abgabe von gesammelten Aludosen in einem der 149 Recyclingbetriebe erhalten Dosensammler ab 10 Kilo Aludosen – gepresst oder ungepresst – CHF 1.30. Zusätzlich händigt IGORA pro 10 Kilo Aludosen ein Glücks-Lösli mit Bargewinnen und Sofortgewinnen aus. (IGORA/mc/ps)

Über IGORA
Seit 1989 ist IGORA für das Sammeln von leeren Aluverpackungen verantwortlich. Ins Recycling kommen bereits 91 Prozent der Aludosen, 80 Prozent der Tierfutterschalen sowie rund 60 Prozent der Tuben aus Aluminium. Pro Jahr ergibt dies eine Sammelmenge von rund 10’000 Tonnen Haushaltaluminium. Mit dem Recycling werden gegenüber der Neuherstellung von Aluminium 95 Prozent Energie und Treibhausgase wie z.B. CO2 eingespart. Dies ergibt pro Kilogramm recyceltem Aluminium eine CO2-Reduktion von 9 Kilogramm.

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