Dübendorf: „Hoffnig“-Entwicklung beim Bahnhof Stettbach schreitet voran

Dübendorf

(Abb: pd)

Dübendorf – Der Dübendorfer Stadtrat hat einerseits den privaten Gestaltungsplan und anderseits die Baurechtsverträge für die Entwicklung des städtischen Grundstücks „Hoffnig“ beim Bahnhof Stettbach zuhanden des Gemeinderates verabschiedet. Basis dafür bildet das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs «Bonny & Clyde» von Michael Meier und Marius Hug Architekten sowie Studio Vulkan Landschaftsarchitektur. Damit ist ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht auf dem Weg zu einer zukunftsgerichteten, attraktiven Bebauung dieses städtebaulich wichtigen Grundstücks.

Das Projekt sieht zwei prägnante Baukörper als adäquaten Auftakt ins Quartier Hochbord vor. Das Langhaus im nördlichen Baufeld B bildet den südlichen Abschluss der Bebauungsstruktur entlang des Bahneinschnittes. Das Punkthaus besetzt das südliche Baufeld A an der Zürichstrasse. Die Setzung der Baukörper orientiert sich an den übergeordneten Strukturen mit Bahneinschnitt und Zürichstrasse. Die Häuser werden einen wichtigen Abschnitt der Silhouette der Stadtkante darstellen und bilden einen adäquaten Auftakt ins Quartier Hochbord. Die Wegführung zwischen den Häusern bündelt die Passantenströme und schafft eine attraktive räumliche Anknüpfung des Bahnhofes in das Quartier. Entsprechend der Lage am Bahnhof wird ein grossräumiges Angebot an Verkaufs- und Gastronomieflächen im Erdgeschoss geschaffen.

Zentrales Bindeglied zwischen Bahnhof und dem Quartier Hochbord
Das Grundstück „Hoffnig“ am Bahnhof Stettbach mit einer Grösse von 17’333 m2 ist aufgrund seiner Lage direkt an der ÖV-Plattform am Bahnhof Stettbach hervorragend erschlossen und ist das zentrale Bindeglied zwischen dem Bahnhof und dem neu entstehenden, städtischen Quartier Hochbord. Nach Rechtskrafterlangung des Quartierplanes „Hochbord“ im Jahr 2012 hatte der Stadtrat entschieden, die Entwicklung des Grundstückes „Hoffnig“ aktiv an die Hand zu nehmen und das Grundstück im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung im Baurecht zu realisieren. Die Ausschreibung des selektiven zweistufigen Vergabeverfahrens erfolgte am 29. Oktober 2012. Aufgrund der besten Erfüllung der Vergabekriterien entschied sich der Stadtrat im Juni 2013 für das gemeinsame Angebot der Senn Resources AG aus St. Gallen und der Immobilien-Anlagestiftung Turidomus aus Zürich.

Unter dem Motto «nächster Halt Stadelhofen» werden im Langhaus, um einen ruhigen Hof ingesamt 178 Wohnungen zwischen 2.5 und 4.5 Zimmern geplant. Im Punkthaus entstehen weitere 105 Wohnungen mit loftartigen Grundrissen in den Abstufungen S, M, L, XL. Dabei wird den kleineren Wohnungsgrundrissen grössere Bedeutung zugewiesen. Darüber hinaus entstehen 10’000m2 Verkaufs-/Gastronomie-/Gewerbe- und Dienstleistungsflächen. (mc/pg)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.