Energiewende: Nun müssen Taten folgen

sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler.

Bern – Die Energiewende, welche heute der Ständerat definitiv beschlossen hat, ist für den Schweizerischen Gewerbeverband eine Chance für die Schweizer Wirtschaft. Sie gelingt aber nur dann, wenn sie auch die Klimapolitik einbezieht und konsequent auf wirtschaftliche Mechanismen setzt. Der Schweizerische Gewerbeverband sgv verlangt, dass der historischen Entscheidung nun der Tatbeweis folgen muss: Die Planung muss klar, umfassend und ehrlich sein.

Der sgv als grösster Dachverband der Schweizer Wirtschaft fordert deshalb Klarheit und Transparenz, Schätzungen alleine reichen nicht aus. Es müssten Fakten zum Umfang und zu den Kosten der Energiewende kommuniziert werden, heisst es in einer sgv-Medienmitteilung. Wenn in einem kooperativen Prozess in den nächsten Monaten Instrumente und Massnahmen ausgearbeitet würden, müssten deren Wirkungsweisen und Zusatzkosten beziffert sein.

Der sgv setzt dabei auf marktwirtschaftliche Mechanismen, welche Innovation und Flexibilität fördern und allen einen Anreiz bieten, aktiv die Energiewende mit zu gestalten. Lenkungsabgaben, die künstliche Verteuerung der Energie sowie staatliche Planwirtschaft lehnt der sgv entschieden ab. (sgv/mc)

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