FIFA und Syngenta für den Public Eye Award 2014 nominiert

Public Eye Award

Die FIFA Weltmeisterschaft trägt nach Ansicht der Jury zur Verletzung von Menschenrechten wie dem Recht auf eine angemessene Unterkunft, dem Recht auf Bewegungsfreiheit, dem Recht auf Arbeit sowie der Versammlungs- und Bewegungsfreiheit bei. (Foto: zvg)

Zürich – Die Erklärung von Bern (EvB) und Greenpeace vergeben auch 2014 wieder die Public Eye Awards. Heute startet auf www.publiceye.ch das Online-Voting für den Publikumspreis. Die Public Eye Awards fordern weltweit die Öffentlichkeit auf, den schlimmsten Fall von Umwelt- und Menschenrechtssünden zu wählen.   

Nominiert für den gefürchteten Anti-Preis sind in diesem Jahr: Eskom, FIFA, Gap, Gazprom, Glencore Xstrata, HSBC, Marine Harvest und Syngenta/Bayer/BASF. Sie alle hätten auf unterschiedliche Weise mit ihren Geschäftstätigkeiten Menschenrechte massiv verletzt oder Umweltzerstörung begangen und ihre Firmenverantwortung dadurch nicht wahrgenommen, schreiben die Initianten in einer Medienmitteilung.

Dokumentation von Umweltsünden und Menschenrechtsverstössen
Die Online-Abstimmung der oben genannten Shortlist dauert bis zum Beginn des World Economic Forums (WEF). Von den eingereichten Nominationen, welche die Universität St. Gallen begutachtet hat, sind acht gravierende Fälle von einer unabhängigen Jury ausgewählt worden. Diese Fälle von Umweltsünden und Menschenrechtsverstössen sind auf der neu gestalteten Webseite ausführlich dokumentiert und für die Online-Abstimmung vorgeschlagen. Zudem zeigt ein digitales «Who is Who», welche Köpfe bei den nominierten Unternehmen in der Verantwortung stehen und informiert über deren Position und Gehälter.

Die Gewinner des Publikumspreises und des Jurypreises werden am 23. Januar 2014 anlässlich einer Pressekonferenz in Davos während des WEFs von Kumi Naidoo, International Executive Director von Greenpeace und Jurymitglied der Public Eye Awards, persönlich bekannt gegeben. Bei den Public Eye Awards geht es um die Opfer der Firmensünder – sie sollen auch eine Chance erhalten gehört zu werden. Aus diesem Grund kommt die NGO, welche die Nomination für den Jurypreisgewinner eingereicht hat, an der Pressekonferenz auch direkt zu Wort. (Greenpeace/mc/pg)

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