Fussgängerbrücke zum Jet d’Eau gewinnt Building-Award 2017

Building-Award
Fussgängerbrücke zum Genfer Jet d’Eau. (Foto: Adrien Barakat)

Bern – Nicht die nominierten komplexen Grossprojekte in der Deutschschweiz, in Hamburg oder der Türkei machten beim Building-Award 2017 der Schweizer Ingenieur- und Baubranche Furore, sondern die kleine, rund 12 Meter lange, mobile Fussgängerbrücke beim Genfer Wahrzeichen Jet d’Eau.

„Dem Ingenieurteam der INGENI SA ist eine Meisterleistung gelungen. Ingenieurskunst zeichnet sich vielfach durch einfache, logische, aber bestechende Lösungen aus“, betonte Urs von Arx, Initiant des Building-Awards und Präsident der federführenden Stiftung bilding. Der Building-Award ist bereits in seiner zweiten Ausgabe mit über 780 Teilnehmenden zum grössten Anlass der Schweizer Ingenieur- und Baubranche geworden.

Die 13-köpfige Fachjury unter der Leitung von René Hüsler, Direktor an der Hochschule Luzern, vergab in sechs Kategorien je einen Building-Award für herausragende und innovative Ingenieurleistungen am Bau. Besonderes Augenmerk legt der Building-Award auf die Förderung des Ingenieurnachwuchses. Dafür wurden eigens zwei Kategorien geschaffen: Die Kategorie «Young Professionals» und die Kategorie «Nachwuchsförderung im Bereich Technik».

Zu den Gewinnern gehören folgende Ingenieur- und Planungsunternehmen:

  • Schnetzer Puskas International AG, Basel: Elbphilharmonie Hamburg (Kategorie Hochbau)
  • INGENI SA, Carouge: Neue mobile Fussgängerbrücke zum Genfer Jet d’Eau (Kategorie Infrastruktur)
  • Dr. Eicher+Pauli AG, Liestal: Neubau Biomassenzentrale Coop-Grossbäckerei, Schafisheim (Kategorie Energie- und Gebäudetechnik)
  • Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure AG, Zürich: Forschungsprojekt im Massstab 1:1 Arch_Tec_Lab-Neubau, ETH Zürich (Kategorie Forschung und Entwicklung)
  • WaltGalmarini AG, Zürich, mit den Jung-Ingenieuren Michael Büeler und Silvan Heggli: Bühnenbedachung NON-OpenAir Meggen (Kategorie Young Professionals)
  • Stiftung tunSchweiz, Basel: Technik-Erlebnisschauen für Jungen und Mädchen von 6 bis 13 Jahren (Kategorie Nachwuchsförderung im Bereich Technik)

Siegerteams, Ingenieurteams und nominierte Projekte im Detail

(mc/pg)

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