Gewerbe verlangt obligatorische Berufswahlvorbereitung im Lehrplan 21

sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)
sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

Bern – Eine gute obligatorische Berufswahlvorbereitung in der Schule ist entscheidend wichtig für die KMU Wirtschaft. Nur so können junge Talente gefunden und Lehrabbrüche vermindert werden. Der überarbeitete Lehrplan 21 verpasst es aber nach wie vor, die Berufswahlvorbereitung für obligatorisch zu erklären und ihr mit einem eigenständigen Fach das dringend nötige Gewicht zu geben. Der sgv verlangt Nachbesserungen.

Um dem herrschende Fachkräftemangel wirkungsvoll begegnen zu können, muss auch die schulische Berufswahlvorbereitung gestärkt und für obligatorisch erklärt werden. Die überarbeitete Version des Lehrplans 21 geht auf diese für die angehenden Lernenden und die Unternehmen wichtige Forderung nach wie vor nicht ein. Das Thema Berufswahlvorbereitung wird sehr stiefmütterlich behandelt. Lediglich als Modularlehrplan eingebaut, werden bezüglich Berufswahlvorbereitung keine klaren und verbindlichen Vorgaben gemacht. Der sgv fordert, dass hier nachgebessert wird. Die Berufswahlvorbereitung im Lehrplan 21 muss mit einem eigenständigen Fach gestärkt werden.

Grundsätzlich befürwortet der schweizerische Gewerbeverband sgv als grösster Unternehmerverband der Schweizer Wirtschaft den überarbeiteten Lehrplan 21. Es ist wichtig, dass die Lehrinhalte schweizweit koordiniert sind. Die wichtige Schnittstelle zwischen der Schule und der Arbeitswelt kann dann verbessert werden, wenn die Lehrinhalte national einheitlich auf die ebenfalls schweizerisch organisierten Anforderungen der Berufsverbände abgestimmt werden können. (sgv)

Schweizerischer Gewerbeverband

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