Gewerbeverband: Einmal Nein, einmal Ja und einmal keine Parole

Hans-Ulrich Bigler
sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler.

Bern – Der Schweizerische Gewerbeverband sgv hat seine Parolen für die Abstimmungen vom 23. September 2012 gefasst. Die Gewerbekammer, das „Parlament“ des grössten Wirtschaftsdachverbandes der Schweiz, lehnt die Initiative „Schutz vor Passivrauchen“ ab und sagt Ja zur Initiative „Sicheres Wohnen im Alter“. Keine Parole fasste die Kammer zum Bundesbeschluss über die Musikförderung.

Die Gewerbekammer hatte ihre Parole zur als Zwängerei empfundenen Volksinitiative „Schutz vor Passivrauchen“ bereits anlässlich ihrer Mai-Sitzung beschlossen. Nach Ansicht vieler sgv-Mitgliedsverbände ist die Initiative schädlich fürs Gewerbe und gefährdet Arbeitsplätze weit über den Gastro-Bereich hinaus.

Die Ja-Parole für die Volksinitiative „Sicheres Wohnen im Alter“ war vom sgv-Vorstand, gestützt auf die sgv-Strategie 2010–2014, beantragt worden. Mangels Gewerberelevanz fasste die Gewerbekammer zum „Bundesbeschluss über die Musikförderung“ keine Parole. (sgv/mc)

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