Greencity: Start zu ersten Bauetappe

Greencity

(Key Visual: Greencity)

Zürich – Die Baubewilligungen für 230 Genossenschaftswohnungen im neuen nachhaltigen Quartier Greencity sind rechtskräftig. Der Rückbau der alten Gebäude auf der ehemaligen Industriebrache Sihl-Manegg in Zürich Süd ist abgeschlossen. Die Aushubarbeiten und Altlastensanierung des Erdreichs werden in Kürze unter der Leitung der Projektentwicklerin und Totalunternehmung Losinger Marazzi AG beginnen. In der ersten Bauetappe werden drei Wohngebäude unter Trägerschaft dreier Genossenschaften und einer Stiftung realisiert.

Das Prinzip der Nachhaltigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Projekt Greencity – von der Entwicklung über die Planung bis hin zum Alltagsleben im künftigen neuen Quartier. Das zukunftsweisende Quartier umfasst acht Wohnungsbauten mit 85’400 Quadratmeter Gesamtnutzfläche (GNF) für insgesamt 740 Wohnungen, ein Schulgebäude mit 6000 Quadratmeter Gesamtnutzfläche sowie vier Bürogebäude inklusive Hotel und zahlreichen Verkaufsflächen mit 71’000 Quadratmeter Gesamtnutzfläche.

Bau nach den Prinzipien der 2000-Watt-Gesellschaft
Eine entscheidende Rolle bei der Projektentwicklung und -umsetzung spielt das Konzept der 2000-Watt-Gesellschaft. Als Leuchtturmprojekt wird Greencity das erste Quartier in Zürich sein, das sich komplett nach den Prinzipien dieses energiepolitischen Modells richtet. Auch hinsichtlich der sozialen Durchmischung und der Mobilität ist Greencity ganz den Prinzipien der Nachhaltigkeit verpflichtet. Deshalb erhielt Greencity im Herbst 2012 schweizweit das erste 2000-Watt-Areal-Zertifikat vom Trägerverein Energiestadt.

Vielfältiges Wohnungsangebot
Auf Greencity entstehen rund 740 Wohnungen, aufgeteilt in 220 Mietwohnungen, 290 Wohnungen im Stockwerkeigentum und 230 Wohnungen des gemeinnützigen Wohnungsbaus. 60 der 220 Mietwohnungen sind für das Wohnen im Alter vorgesehen. Die Baubewilligungen für die 230 gemeinnützigen Wohnungen sind seit kurzem rechtskräftig. Die Aushubarbeiten auf den drei genossenschaftlichen Baufeldern werden in Kürze beginnen und die Wohnungen sind voraussichtlich im zweiten Quartal 2017 bezugsbereit.

Das Baufeld A entlang der Allmendstrasse teilen sich die beiden Genossenschaften WOGENO mit 58 Wohnungen und Hofgarten mit 24 Wohneinheiten. Beide Bauträger bieten mit 2.5- bis 6.5-Zimmer-Wohnungen Raum für unterschiedliche Lebens- und Wohnformen. Zusätzlich entstehen im 3. Obergeschoss Gästewohnungen, gemeinschaftlich nutzbare Hobbyräume, Ateliers, eine aussergewöhnliche Begegnungszone namens „Rue Interne“ sowie eine grosse, attraktive Dachterrasse mit 570 Quadratmetern Nutzfläche. Im Erdgeschoss sind zahlreiche Gewerbeflächen angesiedelt.

Auf dem Baufeld B3 Süd am neuen Spinnereiplatz baut die Genossenschaft Hofgarten zusätzlich 44 Wohnungen. Mehrheitlich werden 4.5- bis 5.5-Zimmer-Wohnungen erstellt. Diese liegen zentral am Spinnereiplatz. Man setzt auf ein stark nachbarschaftsorientiertes Wohnen mit Gemeinschaftsräumen und einer gemeinsamen Terrasse. Alle Wohnungen profitieren zudem von einer zweiseitigen Belichtung und bieten hohe Flexibilität in der Unterteilung.

Das dritte Baufeld B4 Süd teilen sich erneut zwei gemeinnützige Bauträger. Dies sind zum einen die GBMZ, welche 84 Wohnungen und zum anderen die Stiftung für kinderreiche Familien der Stadt Zürich, welche 20 Wohnungen realisieren werden. Auf diesem Baufeld sind vor allem Familienwohnungen mit 4.5 und 5.5 Zimmern geplant. Alle Wohnungen der Stiftung und 52 Wohnungen der GBMZ verfügen über 4.5 oder mehr Zimmer. Auf Platzniveau entsteht eine Kindertagesstätte. Im Innenhof sind Spielplätze für die zukünftigen kleinen Bewohner konzipiert. Die Häuser werden sowohl von der Strassenseite wie auch vom Hof zugänglich sein. Im obersten Geschoss und auf dem Dach sind mehrere gemeinsame Terrassen vorgesehen.

Die Totalunternehmung Losinger Marazzi verfolgt das Ziel, das Quartier Greencity etappenweise bis 2019 fertigzustellen. Im 2017 sollten die Genossenschaftswohnungen, die Mietwohnungen und in der zweiten Jahreshälfte auch die Lofts im Spinnereigebäude bezugsbereit sein, gefolgt von den Eigentumswohnungen in der ersten Hälfte 2018. (Losinger Marazzi/mc/pg)

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