IHAG: Solide Wirtschaftsentwicklung – wie lange noch?

Heinz Stadler

Heinz Stadler, CEO IHAG Privatbank Zürich.

Zürich – Die Weltwirtschaft wächst solide und die guten Unternehmensergebnisse stimmen optimistisch. Für Rückenwind an den Börsen sorgen moderate Aktienbewegungen und eine lockere Geldpolitik in Europa und den USA. Dennoch sollte an einer Untergewichtung von Aktien festgehalten werden, da den Risiken ein höheres Gewicht beigemessen werden sollte.

Dies schreibt Heinz Stadler, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Privatbank IHAG AG Zürich in einem Anlagekommentar vom Donnerstag. Demnach werden sich attraktivere Einstiegsgelegenheiten aufgrund der Gefahren eines anhaltend hohen Ölpreises und einer stärkeren Abkühlung der chinesischen Wirtschaft noch bieten. Das folgenreiche Erdbeben in Japan und die Schuldenkrise in Spanien könnten sich negativ auf Wirtschaftswachstum und Börse auswirken.

An Gold als Investitionsthema festhalten
Bei Staatsanleihen wird mit seitwärts tendierenden Zinsen gerechnet. Bei Rohstoffpreisen ist eine Konsolidierungsphase bei Öl und Basismetallen angezeigt. An Gold als Investitionsthema sollte festgehalten werden, da ein neuer massiver Zinserhöhungszyklus noch nicht bevorsteht. Der Schweizer Franken dürfte sich abschwächen. Trotz der lockeren US-Geldpolitik wird dem EUR/USD-Kurs zu viel Optimismus „eingepreist“. Eine moderate Abschwächung des Euro wäre angebracht. (IHAG/mc/ps)

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Über IHAG Privatbank
Die vor über 60 Jahren gegründete IHAG Privatbank hat sich schwergewichtig auf das Private Banking ausgerichtet. Zusätzlich zum Private Banking bilden das Kreditgeschäft und der Handel weitere Standbeine. Die IHAG Privatbank ist eine Tochtergesellschaft der IHAG Holding AG und beschäftigt rund 100 Mitarbeitende.

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