Implenia: Baustart der Siedlung „Am Glattbogen“

Implenia
Dank den sechs vier- und siebengeschossigen Bauten steht der Bevölkerung künftig pro Quadratmeter Boden mehr Wohnraum zur Verfügung. (Bild: pool Architekten, Zürich)

Dietlikon – Implenia hat gemeinsam mit der Bauherrin ASIG Wohngenossenschaft sowie Vertretern von pool Architekten, der Stadt Zürich und weiteren Gästen den Spatenstich für den Ersatzneubau der Siedlung „Am Glattbogen“ gefeiert. Mit diesem symbolischen Akt beginnen die Bauarbeiten für neuen nachhaltigen und bezahlbaren Wohnraum im Zürcher Stadtteil Schwamendingen.

Um östlichen Teil des Glattbogens realisiert Implenia 229 Wohnungen. Diese ersetzen 115 bestehende Wohneinheiten, die nicht mehr den heutigen gesellschaftspolitischen und städtebaulichen Vorstellungen entsprechen. Die neuen vier- und siebengeschossigen Gebäude werden nach Minergie-Standard erstellt und erfüllen die Ansprüche an verdichtetes Bauen. Neben Mietwohnungen entstehen im Neubau ein Doppelkindergarten, ein grosser Gemeinschaftsraum sowie rund 400m2 Gewerbefläche.

Erstbezug im Sommer 2018
Das Projekt „Am Glattbogen“ ist Teil der Gesamterneuerungsstrategie der ASIG für das Quartier Dreispitz. Die Abbrucharbeiten der alten Überbauung stehen kurz vor Abschluss. Danach werden die Aushubarbeiten durchgeführt, sodass im Januar 2017 mit den Baumeisterarbeiten gestartet werden kann. Im Sommer 2018 werden voraussichtlich die ersten Mieterinnen und Mieter ihr neues Zuhause beziehen können.

Eine bauliche Herausforderung bei der Realisierung der Siedlung ist der hohe Grundwasserspiegel aufgrund der Nähe zur Glatt. Das Baustellenteam will die komplexe Aufgabe mittels des sogenannten Wellpoint-Verfahrens lösen. Dabei wird durch ein Vakuumsystem eine temporäre Grundwasserabsenkung im Bereich der Baugrube vorgenommen. Dieses Vorgehen gewährleistet eine erfolgreiche Erstellung der unter Terrain liegenden Bauteile. (Implenia/mc/pg)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.