Implenia erhält Zuschlag für Bauprojekte in der Schweiz

Implenia
(Foto: Implenia)

Dietlikon – Implenia hat sich in der Romandie neue Aufträge mit einem Gesamtvolumen von über 150 Mio Franken gesichert. In Genf hat die SBB Immobilien AG das führende Bau- und Baudienstleistungsunternehmen mit weiteren Bauetappen der Grossüberbauung Pont Rouge in La Praille betraut. Im Herzen dieses neuen urbanen Pols baut Implenia als Totalunternehmerin auf den Baufeldern B4 und B5 zwei Gebäude mit Gewerbe- und Verwaltungsflächen sowie eine Einstellhalle mit rund 100 Parkplätzen.

Das Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund 70 Mio Franken erfüllt die hohen Nachhaltigkeitsstandards des DGNB Gold Label. Die Arbeiten für das neue urbane Zentrum in der Nähe der Stadt Genf werden im Sommer 2017 starten und etwas mehr als zwei Jahre dauern. Für Implenia ist es nach dem Baufeld B1 der zweite grosse Auftrag, den sie im Rahmen des aktuell grössten Immobilienprojekts der Region für die SBB realisiert.

Projekt „Îlot sud“
Weiter realisiert Implenia in der Nähe des Bahnhofes Morges Süd das Projekt „Îlot sud“, eine moderne Immobilie mit gemischter Nutzung. Das Totalunternehmermandat beinhaltet den Bau von 160 Mietwohnungen, über 5000m2 Fläche für Verkaufs- und Freizeitaktivitäten, einer Tiefgarage für ca. 290 Fahrzeuge sowie einer Velostation mit 250 Stellplätzen. Implenia entwickelte das Projekt im Rahmen eines Architekturwettbewerbs gemeinsam mit den Architekten Fehlmann Architectes/Magizan Architecture Urbanisme AG.

Der neue Komplex, den Implenia für den Immobilienfonds UBS (CH) Property Fund – Swiss Mixed «Sima» erstellt, entspricht den Prinzipen des nachhaltigen Bauens in Bezug auf Ressourcenverbrauch, Schadstoffemissionen und Mobilität. Die Bauarbeiten für das CHF 90 Mio.-Projekt beginnen im Oktober 2017 mit dem Abbruch der bestehenden Liegenschaften. Im Jahr 2020 werden die ersten Mieter in ihre Wohnungen im aufstrebenden Quartier von Morges einziehen.

Hochschule für Ergo- und Physiotherapie, Hebammen und Pflege
In Winterthur entsteht auf dem Sulzerareal mit dem Haus Adeline-Favre das grösste Ausbildungszentrum für Ergo- und Physiotherapie, Hebammen und Pflege in der Schweiz. Implenia realisiert die sechsgeschossige Hochschule am ehemaligen Standort der Halle 52 für die Bauherrin Siska Heuberger Holding AG aus Winterthur. Die Siska Heuberger Holding AG hatte die Halle im vergangenen Januar von Implenia erworben und diese gleichzeitig mit dem Totalunternehmermandat beauftragt. Das Gebäude mit einer Geschossfläche von ca. 25‘500m2 und einer Mietfläche von rund 19‘200 m2 wird nach den Richtlinien des SIA-Energieeffizienzpfades 2040 erstellt und entspricht allen Anforderungen an einen neuzeitlichen Bildungsbau.

Am Haus Adeline-Favre arbeiten Spezialisten verschiedener Implenia Einheiten zusammen und bieten der Bauherrschaft Lösungen aus einer Hand. Die Abbrucharbeiten der Halle 52 werden Anfang 2017 starten, sodass im Sommer mit dem Bau begonnen werden kann. Nach den jüngsten Auftragsgewinnen in Kriens und La-Chaux-de-Fonds akquiriert die Gruppe damit weitere wichtige Projekte im Bereich Hochbau. (Implenia/mc/pg)

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