Implenia gewinnt Infra-Preis 2012

Implenia

Tieflegung Zentralbahn Luzern: Das erstmalig schweizweit angewendete Deckelbauverfahren unter Druckluft brachte zwei entscheidende Vorteile. Einerseits konnte das Grundwasser geschont und andererseits der Rohbau ein Jahr früher als geplant fertig gestellt werden.

Dietlikon – Der Infra-Preis wird jedes Jahr vom Fachverband Infra an Unternehmen oder auch Einzelpersonen verliehen, die sich in der Öffentlichkeit für ein gutes Image des Infrastrukturbaus einsetzen und deren Projekte Vorbildcharakter tragen. Beim Projekt Tieflegung Zentralbahn Luzern entwickelte Implenia – zusammen mit der Ingenieurgemeinschaft Emch+Berger WSB AG und IUB AG – eine innovative Lösung, die die heikle Grundwassersituation schonte sowie ein Jahr Bauvorsprung ermöglichte.

Das Deckelbauverfahren unter Überdruck stellte sowohl bautechnisch wie auch ingenieurtechnisch höchste Anforderung an alle Beteiligten und beweist, dass der schweizerische Pioniergeist im Bauwesen auch heute noch vorhanden ist.

Fischteich als Absatzbecken fürs Grund- und Bauwasser
Implenia leistete ebenfalls einen Beitrag an den Umweltschutz mit einem Fischteich als Absetzbecken fürs Grund- und Bauwasser, in welchem über 2‘500 Forellen hervorragend gediehen und nach Baustellenabschluss mit Längen von bis zu 50 Zentimeter in der Reuss ausgesetzt werden konnten.

Gelungene Kommunikation
Schliesslich überzeugte Implenia die Fachjury auch wegen ihres sympathischen Empfangs von rund 12‘000 Besucherinnen und Besuchern am Tag der offenen Tunnelportale sowie der Mitorganisation und Bereitstellung des Tunnels für rund 9‘000 Läuferinnen und Läufer am Lucerne Marathon.

Stetiges Engagement für Nachhaltigkeit
Der Preis ist für Implenia der Beweis dafür, dass sich der schweizerische Pioniergeist auch heute noch zu leben lohnt, und dass das stetige Engagement für die Thematik Nachhaltigkeit grosses Potenzial hat und die Zukunft von Umwelt, Bevölkerung sowie auch des Unternehmens bedeutet. (Implenia/mc/pg)

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