Indien wählt – ein Kommentar von Aberdeen Standard Investments

Yashaswini Dunga
Yashaswini Dunga, Analystin bei Aberdeen Standard Investments. (Foto: pd)

Nahezu 900 Million Wahlberechtigte (das ist mehr als die EU, USA, Russland und Japan zusammengenommen) wählen in Indien zwischen dem 11. April und 12. Mai 2019 ein neues Parlament. Nicht nur diese Zahl, auch andere lassen Indien in den Fokus der Investorengemeinschaft rücken.

Das Wirtschaftswachstum betrug von 2014 bis 2018 durchschnittlich 7.35% jährlich. Und nach den Erwartungen der Weltbank wird Indien im Fiskaljahr 2019 mit 7,3% Wirtschaftswachstum China mit 6,3% deutlich übertreffen und damit die am schnellsten wachsende grosse Volkswirtschaft der Welt sein. Dem gegenüber steht eine historisch rekordhohe Arbeitslosenrate von 6,1% (Juli 2017 bis Juni 2018). Das Land sieht sich vor massiven Herausforderungen.

Yashaswini Dunga, Analystin bei Aberdeen Standard Investments, legt in ihrem Grundsatzpapier die Struktur des indischen Wahlsystems dar und skizziert mögliche Wahlausgänge sowie deren Auswirkungen auf die Politik und die Reformagenda. Dabei geht sie davon aus, dass der derzeitige Ministerpräsident Narendra Modi an der Macht bleiben wird, was sich kurzfristig positiv auf die Märkte auswirken würde, da der eingeschlagene Reformprozess weitergeführt würde. (Aberdeen/mc)

Grundsatzpapier

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